Leserbriefe

Am Ende hat jeder eine „Ankerperson“

22.02.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Günther Ackermann, Wendlingen. Zum Leserbrief „Völkerverständigung statt Kopfzerbrechen“ vom 8. Februar. Gegen diesen Leserbrief gibt es von meiner Seite viele Vorbehalte. Wenn in Köngen statt Flüchtlingsfamilien nun 60 männliche Flüchtlinge einquartiert werden, kann ich die Sorgen von Frau Epple gut verstehen. Dann ärgert mich die völlig haltlose Behauptung „Wohnungen von Frauen und Kindern werden hierzulande immer von Deutschen angezündet.“ Selbst regierungstreue Medien bestätigen, dass Flüchtlingsheime auch von deren Insassen angezündet werden – meist aus nichtigem Anlass. Wenn die Herrschaften zum Beispiel mit dem Essen nicht zufrieden sind – siehe Düsseldorf. Mit einem Schaden von zehn Millionen Euro. Und zudem wurden noch 130 Mitbewohner in Gefahr gebracht! Es gäbe noch weitere Beispiele. Der Leserbriefschreiber ist wohl auch einer von diesen sogenannten „Gutmenschen“, die noch immer nicht in der Realität angekommen sind! Aber es wird in naher Zukunft der Fall eintreten, dass auch er merkt, was die Regierung vorhat. Dann nämlich, wenn die steuerliche Belastung ins Unermessliche steigt, weil die neue und auch alte GroKo jährlich, auch ohne Familiennachzug, mindestens 30 bis 40 Milliarden Euro braucht, um die Zugereisten zu alimentieren.

Wenn dann die neue Dublin-Regelung installiert ist, die besagt, dass jeder aus den „Flüchtlingsländern“ behaupten kann, er habe in der BRD einen Angehörigen, „Ankerperson“ genannt, hier zu uns eingeflogen wird, ohne Nachprüfung dieser Aussage, werden wesentlich mehr Flüchtlinge zu uns kommen als in den Sondierungen vereinbart! Und dann, meint Herr Melcher mit einem freundlichen „Hallo“ auf der Straße würde die Integration dieser Menschen schon beginnen. Er sollte sich mal die Statistik genauer anschauen. Von 1,5 Millionen Flüchtlingen sind maximal ein Prozent in Arbeit und eventuell integriert.

Aber bei dieser durchweg großzügigen finanziellen Unterstützung in Deutschland ist das nicht verwunderlich! Und dabei haben diese Leute keinen Cent einbezahlt und werden das auch in Zukunft nicht tun. Menschen in Not zu helfen ist eigentlich selbstverständlich. Aber es sind erwiesenermaßen 90 Prozent Wirtschaftsflüchtlinge. Diesen Menschen kann man nicht einmal einen Vorwurf machen. Unserer Regierung allerdings schon, da sie ihren Eid schändlich missbrauchen.

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