Leserbriefe

Abschalten für etwas mehr Menschlichkeit

06.03.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Uli Kirchner, Nürtingen. Zum Artikel „Es wird riesige Umbrüche geben“ vom 24. Februar und zum Kommentar „Eigenes Fach“ vom 25. Februar. Siri Warrlich erkennt nicht, dass für eine verantwortliche Internetnutzung das reine Faktenwissen nicht ausreicht. Leider geht sie dem Facebookmacher Zuckerberg voll auf den Leim. Ihr Vergleich mit Goethes Faust eröffnet aber einen Zugang, die „Internet-Tragödie“ zu verstehen. Gerade Faust zeigt, wie wichtig Menschlichkeit ist, damit wir die Mephistos Zuckerberg, Ametsreiter und Co. erkennen und uns ihrer erwehren können, damit es nicht zu weiteren menschlichen Tragödien kommt.

Diese erlebe ich als Lehrer in Hülle und Fülle. Ich würde in meinem Beruf verzweifeln, wenn ich immer nur das Wissen der Zuckerbergs vermitteln und auf Bildungsbilder der Goethes verzichten müsste. Für ein bisschen Menschlichkeit und Frieden hilft aber auch schon das ganz ungebildete Abschalten.

Leserbriefe

Die Überlegungen kommen zu spät

Ralf Epple, Frickenhausen. Zum Artikel: „Radweggestaltung sorgt für Zündstoff“ vom 25. März. Ich arbeite auch in der Rad AG Nürtingen mit und war bei der Sitzung am 11.März dabei. Was mich fast schon etwas irritiert hat, waren die hitzigen Diskussionen um die Neuffener Straße. Deshalb sind viele…

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