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Wort gewordene Lebenserfahrung

05.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lyriklesung und keltische Musik in der Buchhandlung Im Roten Haus

NÜRTINGEN (loh). Am vergangenen Freitag war die Lyrikerin Erika Bentfeldt im Roten Haus zu Gast. Seit 1954 schreibt Bentfeldt Gedichte, nun veröffentlichte sie ihre Werke erstmals, der Band Licht in Steinen enthält Texte aus mehr als fünf Jahrzehnten.

Nicht chronologisch, sondern nach Themen ordnete Bentfeldt ihre Gedichte, in welchen sie sich mit den Fragen nach sich selbst, ihr Verhältnis zu anderen Menschen, zur Natur und zu Gott auseinandersetzt. Sie bringt ihre Sprachbilder in eindringliche Einfachheit, mit welcher sie versucht, die Essenz eines Gedankens oder eines Gefühles zu erfassen und darzustellen, dem Leser mitzuteilen. Für die Autorin selbst sind alle ihre Gedichte Geschenke, die sie nicht erwartete, sie sind eine Form der Gestaltung, ihre Arbeit als Architektin und Bildhauerin sind eine andere. Bentfeldt trug ihre Gedichte in sehr ruhiger Manier vor, mit großer Klarheit, fast distanziert, und ermöglichte den Zuhörern so eine eigene, sehr persönliche Rezeption.

Stefanie Rein und Claus Jahn vom Folkensemble Glenn na liss umrahmten die Lesung mit feiner irischer Musik. Gitarre und Flöte führten ein Zwiegespräch, das frei und träumerisch in einem starken Kontrast zu den Gedichten stand. Die Musik verstärkte die Lyrik, war Ruhe- und Reflektionspunkt an einem sehr dichten, literarischen Abend im Roten Haus.


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