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Vergnügliche Spurensuche

29.10.2009 00:00, Von Volker Haussmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

TV-Journalist Ulrich Kienzle spürte in Neckartenzlingen dem Schwabentum nach

NECKARTENZLINGEN. „Warum werfen sich die Schwaben bei Gewitter blitzartig auf den Bauch?“ Antwort: „Weil der Blitz noch nie in ein Arschloch eingeschlagen hat.“ Von Anfang an machte Ulrich Kienzle am Dienstagabend in der sehr gut besuchten Melchiorfesthalle deutlich, dass er die Dinge beim Namen nennt. Überraschen durfte das keinen. Schließlich lautete der Titel der vom örtlichen Kulturring veranstalteten literarisch-musikalischen Spurensuche: „Wo kommsch denn du alds Arschloch her?“.

Kienzles Beruf brachte es stets mit sich, die Dinge beim Namen zu nennen. Als Fernsehjournalist, Moderator, Leitender Redakteur und Nahost-Experte hat der waschechte Schwabe (1936 in Neckargröningen, heute Remseck, im Kreis Ludwigsburg, auf die Welt gekommen) nie vor unbequemen Wahrheiten zurückgeschreckt. Unter anderem hat er zusammen mit Bodo H. Hauser von 1993 bis 2000 im ZDF-Magazin „Frontal“ („Noch Fragen, Kienzle? – Ja, Hauser“) manches heiße Eisen angefasst – ohne sich dabei nennenswert die Finger zu verbrennen. Jetzt, altersweise, hat er sich einem nicht ganz so heiß diskutierten, gleichwohl zeitlos aktuellen Thema zugewandt: dem Schwaben und wie er wurde, was er ist.


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