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Ein Rondo der kecken Rhythmen

05.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gut besuchtes Meisterkonzert in der Kreuzkirche Das Zephyr-Quintett musizierte

NÜRTINGEN. Es ist eine Binsenweisheit: Nicht jedes Werk eines Meisters ist ein Meisterwerk. Überhaupt, was tut ein Komponist in einer Phase, da der Quell der Inspiration um keinen Preis sprudeln will? Die Antwort lautet: Er geht weiterhin seinem Beruf nach und komponiert. Beethoven zum Beispiel schrieb in einer solchen Phase Drei Stücke für eine Spieluhr. Mozart hatte einen ähnlichen Einfall. Er komponierte ein Andante für eine Walze in eine kleine Orgel.

Es waren diese zwei Stücke, arrangiert für fünf Bläser, mit denen das Zephyr-Bläserquintett am Montag in der Kreuzkirche das vorletzte Meisterkonzert der Saison eröffnete. Für die Komponisten dürften es weitgehend Fingerübungen gewesen sein, wenn man davon absieht, dass Mozart in seinem Stück Für eine Walze einige Melodienbögen geschrieben hat, wie nur er sie schreiben konnte.


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