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Die Gags nur so aus dem Lachsack gezogen

07.09.2005 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Trio Flaschenpfand bescherte den Besuchern im Schlosskeller einen höchst vergnüglichen Abend

NÜRTINGEN. „Von Zeit zu Zeit seh’ ich den Alten gern“ bekennt Mephisto bekanntlich im Prolog zu Goethes „Faust“. Vor allem wenn der Alte (Gott) so ratlos ist wie zu Beginn des aktuellen Programms, mit dem das Kabarett-Trio „Flaschenpfand“ am Samstag im Theater im Schlosskeller gastierte. Dessen Titel „Viel Spaß um Nichts“ erinnert an ein Stück von Shakespeare und kennzeichnet gleichzeitig überdeutlich die von Thomas Schreckenberger, Stefan Ehmann und Gregor Schulze-Eysing gnadenlos aufs Korn genommene TV-Spaßgesellschaft.

„Also: Hallo erstma!“ Nein, es war nicht jener Schlafwagen-Humorist aus Paderborn, der da in Hausmeister-Uniform über den Hang seiner Gattin zur Esoterik lamentiert, sondern einer, der ihn ganz vorzüglich zu imitieren versteht. Thomas Schreckenberger, Mastermind des Trios, hat in der Richtung noch mehr drauf und stellte das am Samstagabend zum großen Vergnügen des Publikums noch öfter unter Beweis. Doch zunächst gilt die Wette – wie im „Faust“ – und natürlich geht es um eine Menschenseele. Die hat Gott als einzige auf Erden ausgemacht, die eventuell noch zu retten sei. Um das zu verhindern, führt ihm Mephisto die Welt, hier spezifisch die deutsche TV-Realität, vor.


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