Der ehemalige «Deutschland sucht den Superstar»-Finalist Menowin Fröhlich darf noch einmal in der RTL-Castingshow vorsingen. Das verriet der Sender nun vor dem Start der neuen Staffel am Samstag (4. April 2026, 20.15 Uhr, vorab auf RTL+). Mehrere Medien berichteten.
Hintergrund der überraschenden Aktion ist demnach, dass der Sänger beim DSDS-Casting in Köln auftauchte - allerdings in einer ganz anderen Mission. «Menowin begleitet seine Tochter Jiepen Fröhlich», erklärte ein RTL-Sprecher auf Anfrage. Die 17-Jährige wolle in die musikalischen Fußstapfen ihres Vaters treten.
Nach dem Auftritt der Teenagerin gebe es dann aber eine Intervention von DSDS-Juror Dieter Bohlen. Er bitte Fröhlich spontan zum Vorsingen. «Wie Menowin sich schlägt und ob er erneut vor die Jury tritt, wird im Laufe der aktuellen Staffel aufgeklärt», erklärte der RTL-Sprecher.
Nach Angaben von RTL.de ist Bohlens Idee ungewöhnlich. Eigentlich gebe es die Regel, dass Kandidaten, die es schon einmal in die großen Live-Shows des Formats geschafft haben, nicht erneut teilnehmen dürften.
Fröhlich hatte 2010 das Finale der RTL-Sendung erreicht und galt als aussichtsreicher Anwärter auf den Sieg. Dort verlor er aber überraschend gegen Mehrzad Marashi, obwohl sich die Jury geschlossen für Fröhlich ausgesprochen hatte.
Die Karriere des Sängers erlebte danach etliche Höhen und Tiefen. Unter anderem wandte er sich dem Reality-TV zu und zog bei «Big Brother» ein.
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