Panorama

Bagger und Hunde im Einsatz: Suche nach zwei Vermissten

Bagger und Hunde im Einsatz: Suche nach zwei Vermissten geht weiter. Paul Glaser/dpa

Die Einsatzkräfte suchen weiter mit Hochdruck in den Trümmern des eingestürzten Görlitzer Wohnhauses. Am Morgen seien zunächst die Personensuchhunde abgezogen worden, um schweres Gerät einsetzen zu können, sagte Polizeisprecher Stefan Heiduk auf Anfrage. «Es müssen erst einmal große Deckenteile und schwere Holzbalken entfernt werde. Danach kommen auch die Hunde wieder zum Einsatz.»

Nach wie vor bestehe die Hoffnung, die zwei noch vermissten Menschen zu finden. Am frühen Donnerstagmorgen war die Leiche einer 25 Jahre alte rumänische Touristin gefunden worden. Der Leichnam wurde den Angaben zufolge in die Rechtsmedizin zu weiteren Untersuchung gebracht. 

Das Haus, in dem sich laut Polizei Miet- und Ferienwohnungen befanden, war am Montagabend eingestürzt. Daraufhin wurden zunächst fünf Menschen vermisst, bei zwei von ihnen war der Aufenthalt bereits nach wenigen Stunden geklärt - die beiden Feriengäste befanden sich noch auf der Anreise.

Die genaue Ursache des Unglücks in der Stadt im Osten Sachsens steht nach wie vor nicht fest. «Aber es sieht nach einer Gasexplosion aus», hatte der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu (CDU) gesagt. Wenige Stunden nach dem Zusammensturz des Gründerzeithauses war nach Polizeiangaben ein Gasleck gefunden worden. 

Aktuell arbeiten die Stadtwerke daran, die umliegenden Häuser wieder mit Gas zu versorgen, wie der Polizeisprecher betonte.

© dpa-infocom, dpa:260520-930-108413/5

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