Panorama

Sperrzone um gestrandeten Wal wird eingehalten

Der Wal liegt auf einer Sandbank vor der Insel Poel. Marcus Golejewski/dpa

An die 500-Meter-Sperrzone rund um den vor der Insel Poel liegenden geschwächten Buckelwal halten sich die Menschen bislang. Auch über Nacht sei der Meeressäuger nicht gestört worden, wie die Wasserschutzpolizei und das Schweriner Umweltministerium auf Nachfrage bestätigen. Der Wal lebe, er atme aktuell im Abstand von rund fünf Minuten, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

Die Sperrzone war demnach eingerichtet worden, um dem großen Tier Ruhe zu geben. Sie wird laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) streng kontrolliert. Auch Drohnenflüge seien untersagt. Etwaige Verstöße würden als Ordnungswidrigkeit geahndet. 

Am Mittwoch waren jegliche Rettungsversuche eingestellt worden. Nach Angaben der Fachleute und Meeresschützer vor Ort wird der Wal wohl in der Bucht sterben. Es war die vierte Strandung des Buckelwals, seitdem er Anfang März immer wieder an der Ostseeküste aufgetaucht war.

© dpa-infocom, dpa:260402-930-897885/2

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