Panorama

Umweltministerium: Wal wirkte am Abend agiler als zuvor

Der Buckelwal liegt am Nachmittag in der Bucht vor Wismar. Stefan Sauer/dpa

Der Zustand des vor der Ostseeküste liegenden Buckelwals soll sich laut dem Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern gebessert haben. Das Tier habe auf die Annäherung eines Bootes reagiert, sagte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur am Abend. Auch habe das Tier agiler als zuvor gewirkt.

Der Wal liegt seit mindestens Samstag in der Bucht vor Wismar in flachem Wasser, und wird von Schaulustigen abgeschirmt. Der Zustand des Tieres sei besser als am Morgen und am Sonntag, heißt es zudem in einer Mitteilung des Ministeriums. «Die Ruhe, die wir dem Tier haben angedeihen lassen, hat offensichtlich gewirkt.»

Vertreter des Deutschen Meeresmuseums, der Umwelt­schutzorganisationen Greenpeace und Sea Shepherd sowie der Umweltminister des Landes, Till Backhaus (SPD), hatten sich am Nachmittag dem Wal von einem Boot aus genähert und das Tier begutachtet. 

Am Abend wollten Helfer versuchen, das Tier zum Aufbruch zu bewegen. «Da wir in den nächsten Stunden mit weiter steigendem Wasserstand rechnen können, verbessert sich die Möglichkeit für den Wal, aus eigenem Antrieb seine Liegeposition zu verlassen», heißt es weiter in der Mitteilung, die unter anderem das Ministerium veröffentlicht hat. 

Der Buckelwal war zunächst in der Nacht zum 23. März auf einer Sandbank in Schleswig-Holstein am Timmendorfer Strand gestrandet. In der Nacht zum Freitag gelang es dem Wal, das flache Wasser zu verlassen, nachdem Helfer eine Rinne ausgehoben hatten. Am Samstag wurde er dann vor Wismar in flachem Wasser gesichtet.

© dpa-infocom, dpa:260330-930-883858/8

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