Umweltschützer und Einsatzkräfte bereiten eine Rettungsaktion für den in der Wismarbucht liegenden Wal vor. Sollte das Tier wieder festsitzen, würden sie versuchen, ihn zu befreien, wie der Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack der Deutschen Presse-Agentur sagte. Denkbar sei etwa, ihm Impulse zu geben. «Der Wal muss jetzt sehr schnell frei kommen, damit er überhaupt noch eine Chance hat.»
Expertinnen und Experten der Organisation Greenpeace, des Deutschen Meeresmuseums und des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung wollen dafür laut Maack mit einem Schlauchboot Richtung Wal fahren. Dieser liege diesmal nur wenige Hundert Meter vom Festland entfernt. Die tiefe Fahrwasserrinne sei nicht weit. Das Tier sei aber sehr geschwächt, seine Haut «extrem angegriffen».
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) wolle sich ebenfalls von einem Boot aus ein Bild von der Situation machen, wie ein Ministeriumssprecher der dpa bestätigte. «Entscheidend ist erst mal zu schauen, wie die Lage des Tieres ist», sagte der Sprecher.
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