Am letzten Tag des Prozesses gegen den ältesten Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit hat dessen Verteidiger den massiven Medienrummel als große Belastung für seinen Mandanten beschrieben.
Die Zugehörigkeit zur Königsfamilie habe es für Marius Borg Høiby nicht leichter gemacht, sagte Anwalt Petar Sekulic laut der Zeitung «Verdens Gang» am Donnerstag im Gericht - auch, «weil er seine Familie so sehr liebt und es ihn wirklich quält, was sie in dieser Angelegenheit durchmachen musste».
Die Staatsanwaltschaft hatte am Mittwoch sieben Jahre und sieben Monate Haft für Høiby gefordert. Am Donnerstag stand das Plädoyer der Verteidiger an. Der 29-jährige Norweger ist in 40 Punkten angeklagt, unter anderem wegen vier Fällen von Vergewaltigung nach norwegischem Recht.
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