Wendlingen

Zehn Jahre Seniorenzentrum Taläcker

Von links: Nathalie Wiedmann, Monika Schubert, Julian Krüger, Nicole Troschke, Bürgermeister Steffen Weigel, Geschäftsführer Sebastian Köbbert. Foto: Bernhard Krause

WENDLINGEN. Ein musikalischer Festabend eröffnete das Jubiläumsjahr des Wendlinger Seniorenzentrums und würdigte den Zusammenhalt und die Partnerschaften. Als am frühen Abend des 2. März die ersten Violinenklänge durch die Cafeteria des Seniorenzentrums Taläcker klangen, lag eine besondere Spannung in der Luft. Zehn Jahre sind vergangen, seit hier die ersten Bewohnerinnen und Bewohner einzogen: Zehn Jahre voller Begegnungen, Entwicklungen und gemeinsamer Wege. Mit einer feierlichen Veranstaltung eröffnete die Wendlinger Einrichtung der Zieglerschen nun ihr Jubiläumsjahr.

Für den musikalischen Rahmen sorgten das Duo Grinio mit Eve-Marie und Joachim Ulbrich. Mit Werken von Jean-Marie Leclair und Ignaz Pleyel sowie einer temperamentvollen „Spanischen Rhapsodie“ erfüllten sie den Raum mit lebendiger Leichtigkeit.

Einrichtungsleiterin Nicole Troschke begrüßte die Gäste mit sichtlicher Freude. In ihrer Ansprache spannte sie den Bogen über zehn Jahre Einrichtungsgeschichte. „Zehn Jahre Seniorenzentrum Taläcker stehen für Beständigkeit, Entwicklung und gemeinsames Engagement“, betonte sie. „Ein Haus lebt nicht von Zahlen und Konzepten. Es lebt von Menschen.“ Ihr besonderer Dank galt allen Mitarbeitenden.

Bürgermeister Steffen Weigel erinnerte sich an die Entstehung des Seniorenzentrums, das für ihn als erstes großes Bauprojekt in Wendlingen eine besondere Bedeutung hat. „Das Projekt Seniorenzentrum Taläcker ist mir uneingeschränkt in guter Erinnerung. Ich durfte es von Anfang an bis zur Fertigstellung begleiten“, sagte er. Er würdigte die ausgesprochen kooperative und vertrauensvolle Partnerschaft mit dem Träger „Die Zieglerschen“. Als Beispiel nannte er die gemeinsame Gründung der Stiftungsinitiative „Lebenswertes Wendlingen“, bei der die Stadt Gründungsstifter ist. Besonders hob er hervor, wie wichtig das Zugehörigkeitsgefühl der Bewohnerinnen und Bewohner zur Stadt sei – und wie gut gelungen diese Einbindung ins Gemeinwesen durch die enge Vernetzung des Seniorenzentrums.

Der Geschäftsführer der Altenhilfe, Sebastian Köbbert, ließ es sich nicht nehmen, der Stadt Wendlingen für die verlässliche Zusammenarbeit zu danken. Die Partnerschaft – etwas im Rahmen der Stiftungsinitiative – zeige, wie tragfähig das gemeinsame Engagement für die Menschen im Ort sei.

Für bewegende Momente sorgte schließlich Nathalie Wiedmann, Leiterin der sozialen Betreuung. Bei der Vorbereitung habe sie zahlreiche alte Fotos gesichtet. „Ach ja, stimmt, das war auch“, sei ihr dabei immer durch den Kopf gegangen. Die präsentierte Diashow zeigte einen lebendigen Querschnitt aus zehn Jahren: Feste, Projekte, Kooperationen, Ehrenamt – und viele fröhliche Gesichter. So wurde der Abend zu mehr als einer Jubiläumsfeier. Er war ein Ausdruck von Beständigkeit, gelebter Vernetzung und großem Dank. Und zugleich der Auftakt eines Jubiläumsjahres, das beim diesjährigen Sommerfest im Seniorenzentrum Taläcker seinen festlichen Höhepunkt finden soll.

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