Schlaitdorf

Wanderung zum Hagbergturm in Gschwend

Besuch bei unserem Wanderkameraden Bernd in Gschwend Foto: Albverein

SCHLAITDORF. Kürzlich trafen wir vom Schwäbischen Albverein der Ortsgruppe Schlaitdorf uns wie üblich bei der Grundschule. Dieses Mal fuhren wir mit vier Autos zum Marktplatz nach Gschwend Richtung Murrhardter Wald. Auf dieser mittelschweren Wanderrunde „Schwalbe“ mit dem BLAUEN-Kreuz-Zeichen gingen wir über den Marktplatz weiter in westlicher Richtung. Gschwend ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ostalbkreis und hat wie viele Orte seine besondere Geschichte. Dazu gab Wanderführer A. Kuon den 16 mitgereisten Wanderern einen kurzen Überblick zu dieser Wanderung. Auf dem ca. zweistündigen Weg zum Hagbergturm im Westen von Gschwend, gingen wir an der historischen Kirche von Gschwend vorbei. Die Kirche wurde ursprünglich mit dem vor Ort vorhandenen weißen Sandstein gebaut. Entlang der Hagstraße kamen wir an den Waldrand Steinenforst, wo der eigentliche Wanderweg „Schwalbe“ begann. Dieser Wanderweg gehört zu einer der Aussichts-Reich-Wanderwege im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.
Wir orientierten uns immer an der Wegmarke Nr. 1 „Schwalbe“, gingen teilweise über Wiesenterrain und Waldwege westwärts. Langsam stieg das Gelände etwas an. Die Gemeinde Gschwend hat schon eine Besonderheit, denn auf dieser Gemarkung stößt man auf ungefähr 87 Gehöfte, die zur Gemeinde gehören. Die meisten davon sind nur Einzelgehöfte. Diese Weiler und Gehöfte sind als Ergebnis einer jahrhundertelangen Rodungstätigkeit entstanden, bei der der Wald für die landwirtschaftliche Nutzung „abgetrotzt“ wurde.
Über das Gewann Buchhaus durch einen Wald hoch, kamen wir am Pritschenhof vorbei. Weiter gingen wir über den Pfeiferhof und den Wasserhof und erreichten nach etwa zwei Stunden den 1901 erbauten Hagbergturm. Die Besonderheiten des Turmes sind das Holzgerüst und die dunklen Holzaußenvertäfelungen. In diesem Jahr feiert der Schwäbische Albverein Gschwend das 125. Jubiläum des Hagbergturmes.
Heute konnten wir vor dem Hagbergturm unsere wohlverdiente Mittagspause bei schönstem Wetter machen und die berühmte Hagbergwurst essen. Die meisten Mitwanderer gingen auf die Turmplattform hoch. Im Westen konnten wir einen Blick ins Remstal, in den Murrhardter Wald, werfen, im Norden sah man die Schwäbisch Haller Berge, im Osten bis zu den Ellwanger Bergen, in den Welzheimer Wald und auf die Mittlere Alb.
Nach unserer einstündigen Mittagspause führte die Wanderung hinab zum Wanderparkplatz des Hagbergturmes und vorbei an den Haghöfen. Über einen kleinen Abstieg durch den Wald kamen wir wieder an einem der vielen Höfe vorbei und hatten einen Ausblick nach Gschwend. Über den Waldweg mit dem roten Punkt des Albvereins erreichten wir nach circa einer Stunde wieder den Hauptort Gschwend. Nun freuten sich alle auf den Kaffee und Hefekranz. Dazu ist zu sagen, dass unser Wanderkamerad Bernd uns nach Gschwend zum Kaffee eingeladen hat. Wir durften uns bei ihm über köstlichen Kuchen und Hefezopf freuen. Zum Abschluss tranken wir noch ein Bierle. Am 17.5.2026 geht es zu den Löwenpfaden.

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