Grafenberg

TSV Grafenberg: Kontinuität und Teamgeist im Fokus

Grafenbergs Vorstände Jörg Sigmund, Petra Bothar und Matthias Vorwerk mit Bürgermeister Volker Brodbeck (v. l.) Foto: Sebastian Gugel

GRAFENBERG. Vor Kurzem fand die diesjährige ordentliche Hauptversammlung des TSV Grafenberg 1903 im Sportheim statt. Die Vorstände Petra Bothar, Jörg Sigmund und Matthias Vorwerk begrüßten insgesamt 43 Personen, darunter auch Grafenbergs Bürgermeister Volker Brodbeck.

Nach einer Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder des Vereins blickte die Vorstandschaft auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Besonders hervorgehoben wurde der Abschluss der umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten am Sportheim und den Umkleidekabinen, die den Verein in den letzten Jahren besonders beschäftigt haben. Und das nächste Projekt steht schon vor der Türe: Die Sportheim-Terrasse ist mittlerweile in die Jahre gekommen und soll als nächstes erneuert werden. Bei den Sportplätzen hat die intensive Pflege dagegen bereits Früchte getragen und sie befinden sich in einem hervorragenden Zustand.

Die zahlreichen Veranstaltungen und Turniere des vergangenen Jahres, darunter insbesondere die wieder sehr erfolgreiche Sportwoche mit einem wahren „Ehrungs-Marathon“, wurden von Matthias Vorwerk gewürdigt. Nach einer Überarbeitung der Ehrungsordnung wurden im Rahmen der Sportwoche insgesamt über 100 Mitglieder für ihre langjährige Treue und ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Zudem wurde die digitale Weiterentwicklung des Vereins thematisiert: Eine neue Homepage und ein abteilungsübergreifender Instagram-Kanal wurden ins Leben gerufen und das bisherige, analoge Jahresheft „TSV Intern“ wird künftig als digitales Jahrbuch auf der Website veröffentlicht.

Ebenfalls einen Schritt in die Moderne stellt die Umbenennung der Abteilung „Jedermann“ in „Gymnastik“ dar, die von der Hauptversammlung verabschiedet wurde. Die bisherige Bezeichnung sei laut Jörg Sigmund weder zeitgemäß noch zutreffend und daher ist die Umbenennung ein logischer Schritt für den Verein, der aktuell 768 Mitglieder zählt und damit ein zentraler Bestandteil der Gemeinde ist. Die Zusammenarbeit im Vorstand und mit den Ausschüssen wurde als äußerst harmonisch und effektiv hervorgehoben. „Wir sind ein echtes #megateam“, betonte Sigmund.

Und wie bereits in der Vergangenheit sind weiterhin alle mit ehrenamtlichen Aufgaben versehenen Posten vollständig besetzt – das ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich und ein starkes Zeichen. Besonders froh war man über die Bereitschaft von Matthias Vorwerk sein Amt als Vorstand für weitere zwei Jahre auszuüben, was von der Hauptversammlung einstimmig bestätigt wurde.

Abschließend bedankte sich der Vorstand bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne deren Einsatz das Vereinsleben nicht möglich wäre. „Ohne Ehrenamt gibt es kein Vereinsleben – und ohne dieses gibt es kein breites Sportangebot, das von allen Bevölkerungsschichten wahrgenommen werden kann“, so das Fazit von Jörg Sigmund, der mit einem gut aufgestellten TSV optimistisch in die Zukunft blickt und weiterhin auf Gemeinschaft und Engagement setzt.

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