WENDLINGEN. Beim Sängerbund Wendlingen stehen große Veränderungen an. Eine Ära geht zu Ende: Fast 20 Jahre lang lenkte Uwe Süßmann als Vorsitzender den Verein souverän durch nicht immer einfache Zeiten. Gleich zu Beginn seiner Karriere als Vereinsvorsitzender vor 18 Jahren wurde er seiner Schilderung nach „ins kalte Wasser geworfen“. Er fing bei null an, arbeitete sich innerhalb kurzer Zeit in das Aufgabengebiet ein und lenkte seitdem das Schiff sicher und zielgerichtet. Nun ist bei ihm die Zeit für Neues gekommen und er gibt das Ruder ab. Bei der Mitgliederversammlung am 4. Februar wurde ein neuer Vorstand gewählt. Nicht jedoch, ohne dass die Anwesenden vorher ihren großen Dank gegenüber Süßmann und vier weiteren Mitgliedern des scheidenden Vorstandsgremiums ausdrückten.
Der Sängerbund Wendlingen ist in der glücklichen Lage, dass sich engagierte Mitglieder gefunden haben, die bereit sind, in Zukunft Verantwortung zu übernehmen und dem Verein ihr Engagement und ihre Zeit zu schenken. Unter dem Vorsitz von Stefan Bikker wird das Schiff nun weitersegeln. So ist das Fortbestehen dieses traditionsreichen Vereins, der vor 166 Jahren gegründet wurde, gesichert.
Weitere einschneidende Veränderungen stehen für den Sängerbund Wendlingen ins Haus. Chorleiter Peter Joas, unter dessen Regie der Verein in den letzten Jahren großartige Konzerte erleben durfte, verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand. So wird eine der ersten großen Aufgaben des neuen Vorstandsgremiums sein, einen neuen Chorleiter zu finden. Das Bewerbungsverfahren hierzu läuft bereits und Interessenten können sich gerne unter vorstand@saengerbund-wendlingen.de bewerben.
Eine der letzten Amtshandlungen Uwe Süßmanns, die er seiner Aussage nach immer wieder gerne vornahm, war die Ehrung langjähriger Mitglieder: Für 25 Jahre aktives Singen wurde Susanne Gröber geehrt, für 30 Jahre Burkhard Weller, Günter Westhauser, Anja Guardiola und Susanne Hofgärtner und für beeindruckende 50 Jahre aktives Singen wurde Klaus Hossfeld ausgezeichnet.