Nürtingen

Musikalischer Blumenstrauß an alle Mütter

NÜRTINGEN. Der Einladung des Sängerkranzes Nürtingen zum Muttertag in die Versöhnungskirche Nürtingen folgten zahlreiche Zuhörer und erfreuten sich an einem musikalischen Blumenstrauß, den Chorleiterin und Moderatorin Sigrid Müller wieder abwechslungsreich zusammengestellt hatte. Mit dem sehr passenden Gedicht von Erich Kästner „Der Mai“ lockerte sie zudem das Konzert zwischen den einzelnen Programmpunkten auf.

Zu Beginn sang der Gemischte Chor den Frühling herbei, ehe Solist Uwe Dornis mit seiner samtigen Baritonstimme und der Chor im Hintergrund mit „Melodien zum Verlieben“ zum Träumen einluden. Die „Tulpen aus Amsterdam“ wurden vom Publikum sichtlich begeistert begleitet. Für einen weiteren Gänsehautmoment sorgte Solist und Vorsitzender Uwe Dornis, der allen Frauen gesanglich „Dunkelrote Rosen“ überreichte.

Der Gemischte Chor brachte anschließend eine Folge berühmter deutscher Filmmelodien zu Gehör, beispielsweise aus „Die drei von der Tankstelle“, „Ein blonder Traum“ und „Der Kongress tanzt“, was vom Publikum mit großem Applaus belohnt wurde und damit bewies, dass diese Melodien keineswegs verstaubt sind, sondern immer wieder gern gehört und auch mit großer Freude vom Chor vorgetragen werden.

Der Chor Singfonie erfreute das Publikum mit dem flotten „Top of the World“ von den Carpenters, mit dem gefühlvollen „Moon River“ aus „Frühstück bei Tiffany“ (wunderbar einfühlsam begleitet auf dem Klavier von Edgar Holl) und dem „Sound of Silence“. Letzteres war eine Premiere für den Chor. Anschließend setzte Marion Fischer den nächsten Glanz- und Höhepunkt mit „Oh Happy Day“, und es ist zu hoffen, dass wir ihre schöne Sopranstimme noch öfter hören dürfen. Mit „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ beendete die Singfonie diesen Zyklus. Zum Abschluss zeigte der Gemischte Chor seine musikalische Vielfältigkeit mit dem alpenländischen Volkslied „Fein sein, beieinander bleibn“. Chorleiterin Sigrid Müller bedankte sich herzlich bei den Zuhörern und gab einen alten Segenswunsch,„glaubend aufwärts, liebend seitwärts, mutig vorwärts, dankbar rückwärts“, mit auf den Heimweg.

Auch Uwe Dornis bedankte sich recht herzlich bei Chorleiterin und Moderatorin Sigrid Müller, Pianist Edgar Holl (wie immer ein einfühlsamer Begleiter, auf den der Chor sich verlassen kann und der manche gute Idee beisteuert), der Solistin Marion Fischer sowie dem Gesamtchor für dieses gelungene Konzert zu Ehren aller Mütter. Auf Wunsch des Publikums sang der Chor zum Abschied als Zugabe „Neigen sich die Stunden“. Der Applaus nach den Vorträgen und die positive Resonanz der Zuhörer beim Verlassen der Kirche waren für die Mitwirkenden eine große Freude und zeigten, dass die Freude, die von uns ausgeht, auch wieder zurückkommt. Und was gibt es Schöneres für einen Chor, als gefragt zu werden: „Kann man euch öfter hören“?

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