FRICKENHAUSEN. Eine ganz besondere Reise führte vor wenigen Wochen einige Mitglieder des MSC Frickenhausen, darunter den Vorsitzenden Markus Erb sowie Jochen Brodbeck, Tom Brodbeck und Ralf Franz, in das südafrikanische Königreich Eswatini (ehemals Swasiland). Neben dem gemeinsamen Motorraderlebnis stand dabei primär eines im Mittelpunkt: soziales Engagement und die Unterstützung von Kindern vor Ort.
Die Reise kam durch Sergio Vila Pouca, ein Mitglied des MSC Frickenhausen, zustande, der ursprünglich aus Eswatini stammt, heute in Erkenbrechtsweiler lebt und dort Motorradtouren organisiert. So ergab sich für die Teilnehmer die besondere Gelegenheit, das Land nicht nur aus fahrerischer Sicht zu erleben, sondern auch einen persönlichen Einblick in die Lebensverhältnisse vor Ort zu bekommen.
Im Gepäck hatten die Motorsportfreunde über 100 Fußballtrikots, die sie während ihrer Reise an eine Schule in Eswatini übergeben konnten. Die Trikots wurden großzügig vom 1. FC Frickenhausen sowie vom TV Bempflingen gespendet.
Die Übergabe wurde zu einem ganz besonderen Moment: Die Kinder freuten sich riesig über die Geschenke, sangen den Besuchern mehrere Lieder und zeigten ihre Dankbarkeit mit großer Begeisterung. Für alle Beteiligten war es ein emotionales Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.
„Es war für uns eine echte Herzensangelegenheit, diese Reise mit einem sozialen Projekt zu verbinden“, berichtet Markus Erb. „Die Freude der Kinder war überwältigend – das sind Eindrücke, die man nicht vergisst.“
Neben beeindruckenden Landschaften und unvergesslichen Motorradtouren bleibt vor allem diese Begegnung mit den Menschen in Eswatini als prägendes Erlebnis zurück. Der MSC Frickenhausen zeigt damit einmal mehr, dass Vereinsleben weit über den sportlichen Bereich hinausgehen kann – und Engagement, Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft keine Grenzen kennen.