NEUFFEN. Im Verein ist Sport am schönsten? Die Jahreshauptversammlung, das alle zwei Jahre vom Vereinsrecht angeordnete Ritual, des Drachenfliegerclubs Hohenneuffen war wieder einmal der lebhafte Beweis für diese kühne These. Immerhin 78 der mittlerweile 342 Mitglieder waren der Einladung des Vorstands in das Casino der Grabenstettener Segelflieger gefolgt. Im Rechenschaftsbericht ließ der Vorsitzende Martin Heber die Ereignisse des Jahres Revue passieren und beantwortete damit auch die Frage, was er eigentlich mache. Das Plenum war mit dem Arbeitsaufwand, dem Engagement und der übernommenen Verantwortung zufrieden und entlastete den Vorstand. Beifall und den Segen erhielt auch Wolfgang Hecht, der die finanzielle Bilanz des Vereins zog. In der anschließenden Neuwahl wurden alle Mitglieder des Vorstands wiedergewählt, sodass Martin Heber, Rolf Steinmeier und Wolfgang Hecht weitere zwei Jahre für die Geschicke des DC H verantwortlich sind. Großes Lob zollte die Versammlung Uli Ziegler, der für die Instandhaltung des Josef-Stellbauer-Startplatzes und zusammen mit der Haltergemeinschaft für den Nordstartplatz sorgt. Ohne die Initiative und die fachmännische Unterstützung von Udo Hörz hätte allerdings das grundlegende Facelifting der beiden Startplätze nie zum Erfolg geführt. Hörz erhielt für seinen Antrag, die letzten Arbeiten zur Beseitigung von gefährlichen Hindernissen einer Firma zu übertragen, die volle Unterstützung des Vereins. Nach der Ehrung Reiner Brauns für den weitesten Flug im letzten Jahr wurde der Vorstand außerdem beauftragt, dafür zu sorgen, dass Veranstaltungen, bei denen die aktive Mitwirkung möglichst vieler Mitglieder erwünscht ist, früher und transparenter intern veröffentlicht werden. Nach weiteren Anregungen, teils lebhaft, teils stürmisch diskutiert, wurde der offizielle Teil der HV für beendet erklärt. Das Fazit: Der Verein lebt.