Wendlingen

Holocaust-Gedenkwoche am Robert-Bosch-Gymnasium

Kette der Vielfalt am Robert-Bosch-Gymnasium Wendlingen anlässlich des Holocaust-Gedenktags. Foto: Krüger

WENDLINGEN. „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.“ Diese Worte sprach der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog 1996 anlässlich der Einführung des Holocaust-Gedenktags aus. Vom 26. bis 30. Januar fand am Robert-Bosch-Gymnasium (RBG) die diesjährige Holocaust-Gedenkwoche statt. Sie wurde – wie jedes Jahr anlässlich des Gedenktags am 27. Januar – organisiert, um an die grausamen Verbrechen des Nationalsozialismus zu erinnern und die Bedeutung von Erinnerungskultur wachzuhalten. Alle Klassen setzten sich im Unterricht altersangemessen mit jeweils einer der Opfergruppen auseinander: Juden, Sinti und Roma, Zwangsarbeiter, Euthanasie‑Opfer, Homosexuelle. So wurde dem bei Einführung des Gedenktags formulierten Wunsch Roman Herzogs, aller Opfer zu gedenken, Rechnung getragen.

Geplant und organisiert wurde die Gedenkwoche von der Geschichts-AG, die auch den Gedenkmoment am Freitag gestaltete. Im Mittelpunkt stand dabei die „Kette der Vielfalt“: Jede Schülerin und jeder Schüler des RBG hatte eine Holzperle gestaltet und bunt bemalt. Zu einer langen Kette aufgefädelt, wurde sie zum sichtbaren Symbol für Vielfalt, Toleranz und Zusammenhalt an der Schule. Die Gedenkwoche machte deutlich: Erinnern heißt Verantwortung übernehmen – für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.

Zur Startseite