BEUREN. Vor Kurzem fand die Hauptversammlung des Musikvereins Beuren statt. Pünktlich eröffnete der Vorsitzende Clemens Schwickert die Versammlung im Vereinsheim. Knapp 50 Mitglieder und Gäste waren der Einladung gefolgt. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von traditionellen Stücken wie „Im schönen Schwabenland“.
In seinem Rückblick erinnerte der Vorsitzende an die im vergangenen Jahr angekündigten Vorhaben – und zog eine durchweg positive Bilanz. Die geplanten Veranstaltungen wurden erfolgreich umgesetzt, sodass der Verein auf ein gelungenes Jahr zurückblicken kann.
Ein besonders engagierter Musiker nahm im Jahr 2025 insgesamt 83 Termine wahr. Dazu zählten Proben, Konzerte, Putzaktionen, Ständchen für Mitglieder und weitere Vereinsaktivitäten. Zu den musikalischen Höhepunkten 2026 zählen unter anderem das Doppelkonzert in Münsingen am 21. März sowie das Frühjahrskonzert am 29. März. Alle anderen Termine sind auf der Vereinswebsite ersichtlich.
Wenn aus neuen Mitgliedern langjährige Wegbegleiter werden, wird ihre Treue zum Verein mit Ehrungen gewürdigt. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Heike Buck und Beate Schall. Bereits seit 50 Jahren begleiten Marion Schmidt, Hans-Peter Erkens, Gerd Kicherer und Rolf Walter den Musikverein Beuren. Dem Verein seit nunmehr 65 Jahren treu sind Gerd Klasss, Georg Schnerring, Günther Döbler und Dieter Oswald. Die Anzahl an Mitgliedern ist von 310 im Jubiläumsjahr auf 300 gesunken. Hiervon sind 47 in der Stammkapelle aktiv und 18 in den Jugendbereichen.
Im vergangenen Dezember fand die Ära der seit Jahrzehnten durchgeführten Altpapiersammlung ein Ende. Im Jahr 2025 konnten, verteilt auf vier Sammlungen, 26,6 Tonnen an Altpapier gesammelt werden, während es 2024 noch 31,5 Tonnen gewesen waren. Der Aufwand und die Kosten der Sammlungen standen mit den Einnahmen von nicht einmal 1000 Euro pro Jahr nicht im Verhältnis. Das Geld der Altpapiersammlung kam bisher der Jugendarbeit zugute. Um hierfür Ersatz zu schaffen, plant der Musikverein Beuren ein Sommerfest, welches am Vereinsheim stattfinden wird. Weitere Infos folgen. Die Jugendarbeit ist für den Verein ein unverzichtbarer Bestandteil zur Sicherung der eigenen Zukunft.
Finanziell stellte sich die Situation im Vergleich zum Jubiläumsjahr schwieriger dar. Aufgrund hoher Ausgaben – unter anderem für die Jugendarbeit, Instrumentenanschaffungen und -reparaturen sowie die Instandhaltung des Vereinsheims – konnten die Kosten nicht vollständig gedeckt werden. Bürgermeister Daniel Gluiber sprach dem Verein und dessen Vorstandschaft seinen Dank aus und leitete die Entlastung.
Zum Abschluss präsentierte der zweite Vorsitzende Eberhard Klotz eine Festschrift aus dem Jahr 1964 anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Vereins.