GRAFENBERG. Ehrungen für 15, 25 und 40 Dienstjahre, eine Sonderehrung sowie mehrere Beförderungen und vier Wahlen waren die wichtigsten Punkte der 140. Hauptversammlung der Freiw. Feuerwehr Grafenberg, zu der kürzlich alle in das Feuerwehrhaus eingeladen waren. In seiner Begrüßung konnte der Kommandant Kleemann alle drei Abteilungen willkommen heißen. Ein besonderer Gruß galt Kreisbrandmeister Auch, dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Waitzinger, dem stellvertretenden Bürgermeister Dembek, Kommandant Mack aus Metzingen, Schaich vom DRK und Pfarrer Häfele.
Bei der Totenehrung wurde vier ehemaligen Kameraden gedacht. Die Reihe der Jahresberichte wurde mit dem Bericht des Kommandanten eröffnet. Das Einsatzgeschehen in Grafenberg war mit zwölf Einzeleinsätzen eher unspektakulär. So waren im Einzelnen ein Brandeinsatz, neun technische Hilfeleistungen und zwei Fehlalarmierungen zu bearbeiten. Auch nahmen zwölf Aktive an überörtlichen Ausbildungslehrgängen teil.
Die Ersatzbeschaffungen des TSF mit Anhänger seien zur Hälfte abgeschlossen. Das MZF ist seit Oktober 2025 im Einsatz. Der Gerätewagen Transport sei derzeit im Bau. In Grafenberg verrichten aktuell 43 Aktive ihren Dienst in der Einsatzabteilung. Die Altersabteilung hat 19 Angehörige. In der Jugendfeuerwehr sind elf Jugendliche aktiv, und die Kinderfeuerwehr hat zwölf Mitglieder. Da Bürgermeister Volker Brodbeck leider erkrankt war, sprach sein Stellvertreter Dembek ein Grußwort. Die Feuerwehr sei ein verlässlicher Garant für die Sicherheit in Grafenberg. Das Notfallmanagement mit Notfalltreffpunkt sei einzigartig. Sie sei gut aufgestellt, und der interkommunale Austausch mit den Nachbargemeinden funktioniere gut.
Bei den Ehrungen konnten Achim Knöll für 40, Bianca Bader für 25 sowie Matthias Grad, Thomas Schmitz und Anna Thüringer für 15 Dienstjahre ausgezeichnet werden. Eine besondere Ehrung wurde Karl-Heinz Knöll zuteil. Er erhielt das Deutsche Feuerwehrkreuz in Bronze für seine langjährigen Verdienste in verschiedenen Ämtern bis zum Erreichen des Rentenalters. Auch drei Beförderungen gab es. Simon Kendel wurde Feuerwehrmann, Max Thüringer Hauptfeuerwehrmann und Philip Knöll Brandmeister.
Bei den Wahlen wurden Schriftführer und Kassenprüfer Ralf Wurster, Kassier Philip Knöll und Ausschussmitglied Christian Bader in ihren Ämtern bestätigt. Bei den Grußworten meinte Kreisbrandmeister Auch, dass die Wehr in allen Gebieten unterwegs, gut aufgestellt und fit in allen Ausbildungsbereichen sei. Der Vorsitzende des Verbandes Waitzinger erwähnte, dass man in wilden Zeiten lebe; er hoffe, dass man bald wieder in ruhigeres Fahrwasser komme. Er dankte den Aktiven für die Einsatztätigkeit und der Gemeinde für die Investitionen. Mack aus Metzingen dankte allen für die gute Zusammenarbeit in allen Bereichen. Schaich von der DRK-Bereitschaft meinte, alles funktioniere auf absoluter Augenhöhe. Pfarrer Häfele war zum Schluss der Meinung, dass hier super Arbeit verrichtet werde, wofür er dankte.