Neuffen

Gelungenes Benefizkonzert in der Neuffener Michaeliskirche

NEUFFEN. Das im Umkreis bekannte Gesangsensemble „Die Evergreens“ unter der Leitung von Edmund Dollinger gab kürzlich sonntags in Neuffen ein Benefizkonzert zugunsten von „Anna – Unterstützung krebskranker Kinder“.

Das Programm enthielt sakrale Werke wie „Die Himmel rühmen“ von Ludwig van Beethoven, unterstützt von Akkordeon und Cello, Ave Verum (Wolfgang Amadeus Mozart) und Herr deine Güte (August Eduard Grell) in voller Besetzung mit der Altistin Regine Erb. Das Trio für Sopran (Renate Schilling), Tenor (Dr. Lars Büchler) und Bass (Oliver Erb) „Zu Dir, oh Herr“ aus der Schöpfung von Haydn, gehört zu einer der schönsten seiner Art und wurde kunst- und gefühlvoll dargeboten.

Es folgte ein Zwischenspiel auf dem Konzertakkordeon über die Oper Notre Dame (Franz Schmidt) gespielt von Andreas Heimerdinger. Opernhaft ging es weiter mit dem allseits bekannten Bass-Tenor-Duett aus der Oper Die Perlenfischer (Georges Bizet) vom Konzertakkordeon unterstützt, mit welchem die Künstler ein höheres musikalisches Niveau darboten. Gefolgt von O Isis und Osiris (Wolfgang Amadeus Mozart). Den Anschluss machten die Sopran-Solos Gebet aus dem Freischütz (Carl Maria von Weber) und Letzte Rose aus Martha (Friedrich von Flotow), die sehr gefühlvoll dargeboten wurden und wie alle Gesangswerke am Klavier meisterhaft von Edmund Dollinger akkompagniert wurden.

Cellist Jürgen Biesinger verwöhnte mit dem Cellosolo Song of the Birds (Pablo Casals) auf unglaublich schöne und präzise intonierte Weise. Es folgten die Opernarien aus Mozarts Zauberflöte „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“, gefühlvoll vom Tenor gesungen, und „In diesen Heil‘gen Hallen“, das uns der Bass mit unglaublich voller und schöner Tiefe schenkte. Anschließend sangen die beiden noch vom selbigen Komponisten das Duett „Vivat Bacchus“ (Die Entführung) in lebhafter, spritziger Weise. Renate Schilling begeisterte anschließend mit dem Querflöten -„Adagio und Sicilienne“ von Michel Blavet.

Zum Schluss machte das vierköpfige Gesangsensemble einen Schwenk zum Musical: mit Leonard Bernsteins Maria (als Blues, H. Stolz) und dem finalen Somewhere. Beide Stücke von Cello, Konzertakkordeon und Edmund Dollinger am Klavier begleitet, der auch die künstlerische Gesamtleitung inne hatte. Durch das Programm führte Heidi Brandstetter mit nachdenklichen, philosophischen, jedoch fast immer augenzwinkernden Texten.

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