NT-Reudern

Gelungene Winterfeier des Liederkranzes Reudern

Szene aus dem Stück „Opa kann’s nicht lassen“. Foto: Torsten Barzick

NT-REUDERN. Der Liederkranz Reudern zeigte vor Kurzem in der voll besetzten Gemeindehalle mit großem Engagement sein vielseitiges Können. Der Gesamtchor unter musikalischer Leitung von Reiner Hiby eröffnete den Abend mit „Hereinspaziert“, einem Walzer von Carl Michael Ziehrer. Mit „Es war einmal“ und „Nehmt Abschied Brüder“ ging es nach der Begrüßung durch Gabi Mellert weiter. Der Männerchor zeigte auf beeindruckende Weise mit „Sonntagmorgen in den Bergen“, „In de Berg bin i gern“ und „Sehnsucht nach Virginia“, wie auch mit kleiner Besetzung ein voller Klang ertönen kann.

Danach wurden verdiente Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein geehrt. Bärbel Müller (25 Jahre), Birgit Schlotz (30), Claudia Feuchter und Heidi Koch (50), Margot Thumm (60). Eine Urkunde des Chorverbands erhielten Barbara Haußmann und Achim Haußmann für 30 Jahre sowie Heidi Koch für 50 Jahre aktives Singen im Verein. Gabi Mellert bedankte sich bei den Jubilaren für ihr großes Engagement.

Danach ging es musikalisch weiter. Mit „You raise me up“, „From a Distance“ mit Solistin Beate Weckenmann und „The Climb“ brachte der Swing-Chor gute Laune auf die Bühne. Nach der Pause zeigte die Theatergruppe mit dem schwäbischen Theaterstück, „Opa kann‘s nicht lassen“ ihr schauspielerisches Können. Opa Otto neigt zu Übertreibungen. Seinem Schwiegersohn Helmut geht das schon lange gegen den Strich. Deshalb überlegt er, wie er Opa dazu bringen kann, seine maßlosen Übertreibungen bleiben zu lassen. Opa und die ganze Verwandtschaft inszenieren ein Stück, das jedem Zuschauer vor Lachen die Tränen in die Augen treibt. Die Schauspieler Helmut Mellert, Achim Haussmann, Gabi Mellert, Helmut Mellert, Bettina Schwarzbauer, Tobias Schwarzbauer, Tim Weber und Heike Weinmann zeigten wieder einmal, dass sie ihre Rollen mit viel Freude und Witz leben, und das Publikum dankte es ihnen mit viel Lachen und noch mehr Applaus. Barbara Haussmann soufflierte gekonnt und die Maske wurde von Melanie Neumann perfekt umgesetzt.
Am Ende konnte man den Abend noch an der Cocktailbar bei netten Gesprächen ausklingen lassen.

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