Wendlingen

Forschergeist am „Science Day“ des RBG

Neugierige Siebtklässlerinnen und Siebtklässler forschen beim RBG-Science-Day. Foto: Krüger

WENDLINGEN. Staunen, Ausprobieren und Verstehen standen im Mittelpunkt des fünften Science Days am Robert-Bosch-Gymnasium Wendlingen. Alle Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen tauchten im Januar erneut einen ganzen Tag lang in die Welt der Naturwissenschaften ein.
Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Karin Ecker begann der Aktionstag mit einem abwechslungsreichen Physik-Quiz, das von Michael Schlipf vorbereitet worden war. Anschließend wartete ein vielfältiges Programm aus Workshops, Experimenten und Vorführungen aus den Bereichen Chemie, Biologie, Physik sowie Naturwissenschaft und Technik (NwT).
Mit leuchtenden Farben und sprudelnden Reaktionen zog insbesondere die Chemie die Aufmerksamkeit der Jugendlichen auf sich: Knicklichter, Brause und Tonic Water sorgten für eindrucksvolle Effekte. Petra Frank, Iris Erb und Björn-Finn Friedrichs vermittelten dabei anschaulich, worin sich Chemie und Physik unterscheiden und machten neugierig auf das Fach Chemie, das ab Klasse 8 unterrichtet wird.

Im biologischen Bereich standen Herzen im Fokus. An Schweineherzen untersuchten die Schülerinnen und Schüler den Aufbau des Organs sowie die Funktionsweisen der einzelnen Bestandteile, insbesondere der Vorhöfe, Herzkammern und Herzklappen. Unterstützt wurden sie dabei von Christina Saam, Daniela Kirchmaier, David Krüger, Carolin Schloot, Christa Sebold und Thakhshan Pushpanathan.

Technisch wurde es im Fach NwT: Mithilfe eines Microcontrollers ließen sich LEDs in allen Farben des Regenbogens ansteuern. Marcus Brändle, Mario Klein und Jonathan Seybold begleiteten die Klassen bei den ersten Schritten mit Microcontrollern, die auch in den kommenden Schuljahren eine wichtige Rolle spielen, sofern das Profilfach Naturwissenschaft und Technik gewählt wird.

Ein besonderes Highlight war erneut die Physikvorführung mit flüssigem Stickstoff. Professor Ronny Nawrodt und Student Philipp Mauz von der Universität Stuttgart waren zu Gast und präsentierten, unterstützt durch Lehrerin Ursula Gutjahr, eindrucksvolle Experimente, die lange in Erinnerung bleiben dürften.

Zum Abschluss des Tages testeten die Schülerinnen und Schüler ihr neu gewonnenes Wissen in einem Quiz zu allen Stationen. Als Anerkennung für ihre engagierte Teilnahme erhielten alle eine Urkunde. Der Science Day zeigte einmal mehr, wie viel Freude forschendes Lernen bereiten kann und wie nachhaltig naturwissenschaftliche Phänomene durch eigenes Experimentieren verstanden werden.

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