Wendlingen

Demokratieabend am Robert-Bosch-Gymnasium

Schulleiterin Karin Ecker, Jan Billner mit der Demokratie-AG, Vertreter des Gemeinderats Wendlingen und Bürgermeister Steffen Weigel beim Demokratieabend am Robert-Bosch-Gymnasium Foto: Horlacher

WENDLINGEN. Im Rahmen der RBG-Demokratiewoche durften die Schüler Demokratievideos zum Start in den Tag erleben, ein Demokratiequiz und unter anderem den Besuch des Vereins „Grundgesetz verstehen“. Diese erstmals stattfindende Aktionswoche wurde von der neu gegründeten Demokratie AG veranstaltet. Besonders war dazu der organisierte RBG-Demokratieabend, eine Veranstaltung, die Raum bot für Information, Austausch und kritische Fragen – gelebte Demokratie also.

Schulleiterin Karin Ecker eröffnete die Veranstaltung und betonte die Bedeutung demokratischer Prozesse im Schulalltag, etwa bei Entscheidungen der Schulkonferenz. Durch das bunte Abendprogramm führten Jan Kelnberger (9c) und Emelie Blessing (10b), einen inhaltlichen Einstieg lieferte der Leistungskurs Gemeinschaftskunde mit einem Impulsvortrag über Demokratie und deren Status Quo auf der Welt.

Bürgermeister Steffen Weigel stellte sich sodann einem politischen Warm-up mit der Vervollständigung von Satzanfängen und beantwortete im Vorfeld gesammelte Publikumsfragen, unter anderem zur unklaren Zukunft der RBG-Sanierung und zur Kürzung des Schulbudgets. Er verwies dabei auf notwendige Haushaltsverschiebungen und betonte die zentrale Bedeutung von Schulen als Pflichtaufgabe von Gemeinden. Eine darauffolgende spontane Abstimmung mit farbigen Karten zeigte die Einschätzungen des Publikums zur Lage der Demokratie.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung diskutierten Mitglieder des Gemeinderats Wendlingen miteinander und stellen sich der Fragen aus dem Publikum. An Florian Schweizer (SPD), Ursula Vaas-Hochradl, Bernd Dieterle (Freie Wähler) und Moritz Armbruster (CDU) wurde unter anderem die Frage gestellt, welche Wunschprojekte in Wendlingen sie verwirklichen würden, gäbe es keine finanziellen Grenzen. Genannt wurden unter anderem kostenlose Kindergärten und klimaneutrale Gebäude.

Der Abend machte deutlich, wie wichtig Austausch und Mitbestimmung sind – und welchen wichtigen Anteil daran politische Bildung an Schulen hat! Das Robert-Bosch-Gymnasium nimmt diesen Auftrag als Schule ohne Rassismus und Zukunftsschule besonders ernst und freut sich auf zukünftigen demokratischen Austausch.

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