KOHLBERG. Seit vielen Jahren gehört eine dreitägige Ausfahrt zum Höhepunkt im Jahresprogramm der Altersabteilung bei der Kohlberger Feuerwehr. Als Ziel hatte man in diesem Jahr Sehenswürdigkeiten an den Flüssen Tauber, Main und Kocher ausgewählt. Bei der Abfahrt am frühen Morgen erinnerten die Nebelschwaden noch an den Regen der vergangenen Tage. Sehr schnell aber gewannen die Sonnenstrahlen die Oberhand und sorgten für durchweg herrliches Reisewetter.
Rothenburg ob der Tauber – ein Zeugnis mittelalterlicher Geschichte
In Rothenburg ob der Tauber hatte man das erste Zwischenziel der Reise erreicht. Ein Spaziergang durch die historische Altstadt mit interessanter Stadt- und Kirchenführung stand auf dem Programm. Erzählungen aus dem Mittelalter und einzigartige Sehenswürdigkeiten machten die Vergangenheit lebendig. Der Rothenburger Meistertrunk, nach dem Glockenschlag zu jeder vollen Stunde vom Marktplatz aus zu beobachten, das Plönlein als Wahrzeichen und als bekanntestes Fotomotiv der Stadt, wechselten ab mit vielen kostbaren Schätzen in Kirchen und Museen. Ein Blick hinunter in das „liebliche Taubertal“ durfte natürlich nicht fehlen.
Marktheidenfeld am Main in Unterfranken
Das malerische Städtchen Marktheidenfeld zwischen Frankfurt und Würzburg wurde als nächstes Ziel angesteuert. Im wahrsten Sinne „zur schönen Aussicht“ wartete ein Quartier direkt am Ufer des Mains auf die Reisegruppe. Marktheidenfeld war gleichzeitig der Ausgangspunkt für die Unternehmungen am nächsten Tag.
Veitshöchheim – ein Fischer- und Weindorf nahe der Stadt Würzburg
Der zweite Tag begann mit einem Besuch in Veitshöchheim, einem beschaulichen Dorf am Mainufer. Bekannt und berühmt wurde der Ort durch den Sommeraufenthalt der Würzburger Fürstbischöfe. Das gut erhaltene Schloss mit Rokoko-Garten ist bis heute ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt. Von Veitshöchheim aus ging es mit dem Schiff auf dem Main weiter nach Würzburg zur Anlegestelle „Alter Krahnen“ direkt neben der Mainbrücke. Bereits auf dem Schiff begegnete man einer prächtigen Weinbergkulisse mit der markanten Festung Marienberg. Nach der ruhigen Umgebung in ländlicher Idylle dominierte in Würzburg barocke Pracht, fränkische Weinkultur und pulsierendes Stadtleben mit vielen Sehenswürdigkeiten auf engstem Raum. Mit dem Schiff ging es am Nachmittag wieder zurück nach Veitshöchheim, wo ein Besuch im Rokoko-Garten auf dem Programm stand. Der dritte Reisetag begann nach dem Frühstück schon wieder mit „Abschied und Kofferpacken“, die Heimreise stand auf dem Programm.
Die Fahrt Richtung Heimat führte zur nächsten Zwischenstation nach Schwäbisch Hall. Man traf sich in Dettingen an der Erms zum gemeinsamen Abendessen. In kameradschaftlicher Runde fand die Ausfahrt einen würdigen Abschluss. Dabei wurden viele Erinnerungen an die gemeinsamen Erlebnisse ausgetauscht. Dankbar blickte man auf eine gelungene Ausfahrt bei bestem Reisewetter zurück.