Bernd Hess, Nürtingen. Zum Leserbrief Nicht tot und kalt vom 13. März. Wer Arbeit braucht, fährt gerne ein paar Kilometer, heißt es in diesem Leserbrief. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand gerne zu seiner Arbeitsstelle fährt. Diese Fahrten sind mit Kosten verbunden, die vom Nettolohn abzuziehen sind und nach zur Zeit gültigen Gesetzen erst ab dem 21. Kilometer steuerlich absetzbar sind.
Des Weiteren ist damit ein nicht unerheblicher Zeitaufwand verbunden, der bei vielen pro Wegstrecke über eine Stunde ausmacht. Die Rechnung bezahlt die Familie. Sie hat weniger Geld zur Verfügung und auch weniger gemeinsame Zeit.
Wer braucht Arbeit? Wenn ich nicht vom Steuerzahler abhängig sein möchte, benötige ich Arbeit, um eine Familie versorgen zu können. Für jeden, der einen Arbeitsplatz in nächster Nähe hat, ist dies auch ein Gewinn an Lebensqualität. Wenn es auch nur für ein Familienteil so ist, damit zum Beispiel Kinder betreut werden können.
Über den Großen Forst darf man gerne seine Meinung kundtun und ihn auch ablehnen. In der Argumentation für die Ablehnung sollte man jedoch darauf achten, bessere Argumente vorzubringen, mit denen sich jeder identifizieren kann und die nicht zu Lasten anderer gehen.
Leserbriefe | 31.01.2026 - 05:00
40.000 Zwangsarbeiter in Stuttgart
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Im Zweiten Weltkrieg wurden Arbeiter aus den eroberten Ländern nach Deutschland gebracht, damit all die Rüstungsgüter produziert ...
Leserbriefe | 29.01.2026 - 05:00
Politik und Kirche trennen
Eugen Wahl, Nürtingen. Zum Artikel „Lieber Diplomaten statt Soldaten schicken“ vom 26. Januar.
Auf dem beigefügten Pressefoto sind der Co-Bundesvorsitzende und die Landtagskandidatin der Partei Die Linke vor dem Altar mit dem Altarkreuz abgebildet. ...
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