Rita Heinecke-Mergenthaler, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Diözese geht zehn Hinweisen auf Missbrauch nach“ vom 20. März. Im Artikel steht unter anderem „Bisher wurden über 760 000 Euro an die Opfer gezahlt.“ Die Höhe der übernommenen Therapiekosten belaufen sich auf 170 000 Euro. Ich möchte vorausschicken, dass ich diese Zahlungen als absolut gerechtfertigt erachte, denn die Opfer haben einen langen Leidensweg hinter sich.
Interessieren würde mich allerdings aus welchem „Topf“ die Katholische Kirche das bezahlt. Mit der von den Katholiken gezahlten Kirchensteuer? Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass der Steuerzahler in Haftung genommen wird, und das finde ich absolut nicht in Ordnung.
Auch wüsste ich gerne, wer in dem aktuellen (noch nicht verjährten) Fall ermittelt. Nur die Kirche oder auch die Staatsanwaltschaft? Das geht aus dem Bericht leider nicht hervor, sollte aber unbedingt klargestellt werden.
Leserbriefe | 08.09.2026 - 05:00
Wenn sich Leistung lohnen muss
Uwe Jirikovsky, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Viel Zank und wenig Entlastung“ vom 3. September.
SPD und CDU versprechen, die arbeitende Mitte spürbar zu entlasten. Finanzminister Klingbeil stellt Familien „bis zu 600 Euro“ Entlastung in Aussicht, ...
Leserbriefe | 08.09.2026 - 05:00
DDR-Annäherungen – ein Bürgerbegehren?
Helmut Weber, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Ein Wahlkampf, der vor allem eine Warnung ist“ vom 26. August.
Wenn Politiker den Mund zu voll nahmen und einer finanziell gescheiterten DDR „blühende Landschaften – ad hoc“ versprachen, war für ...