Helmut Weber, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Weidel will Windräder „niederreißen“ vom 13. Januar.
Unterschiedliche Angriffe von außen, die Volkserträge weniger an Bürger zurückfließen lassen, die fremd oder befremdend eingesetzt werden, sowie eine gefühlte oder reale Überforderung durch Asylsuchende, lassen die Großzügigkeit von Austausch unterschiedlichster Art in und für Europa hinter neuen Wagenburgen einzelner Länder verschwinden. Es ist die unterschiedliche Verlustangst, die Bürger bewegt, den rechten Rattenfängern zuzuhören, die mit einfachen Lösungen und falschen Begründungen als Befreier, als Heiler agieren, für ein gewohntes oder besseres Leben der Gesellschaft.
Für genannte und ungenannte Aktionen zu diesem Ziel, erklären sich diese Parteien selbstgerecht zu Outlaws, als eine Treibkraft, die sich eigener Gesetze bedient, um ihrem Anspruch gerecht zu werden. Inzwischen sind es bereits über 20 Prozent der europäischen Länder, in denen ein neuer Nationalismus gegen den Geist eines gemeinsamen Europas befürwortet oder gepflegt wird. Im Konglomerat der EU sitzen sie nur noch für ihre monetäre Rücksichtnahme und Sicherheit oder entfernten sich freiwillig – wie England.
Aufgabe des Staatenbundes ist es, den geistig Abtrünnigen nach gegebener Frist die Tür zu weisen. Eine EU, die ihre Werte nicht eindeutig verteidigt, verdient ihre profitablen Mitläufer und ist nur eine aufgeblasene Gemeinschaft, die niemand ernst nehmen muss.
Leserbriefe | 13.12.2025 - 05:00
Warum die Ministerin Recht hat
Jürgen Merkle, Neuffen. Zum Leitartikel „Keine Zeit für Klassenkampf“ vom 5. Dezember.
Es ist kein guter Stil, wenn eine Ministerin ausgelacht wird. Sie hatte mit ihrem Vortrag recht. Eine Finanzierung aus Steuermitteln belastet nicht allein die ...
Leserbriefe | 11.12.2025 - 05:00
Den Staat neu aufstellen
Helmut Weber, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Ich halte nichts von Gejammer“ vom 15. November.
Ferdinand von Schirach empfiehlt dem Staat eine Änderung der Legislaturperiode für die Bundesregierung, außerdem für die Wahl in den Bundesländern, die für ...