Dr. Katharina Giesen, Nürtingen. Zum Artikel „Das Hölderlinhaus muss stehen bleiben“ vom 18. April. Es ist erfreulich, dass die Einsicht sich durchzusetzen scheint, dass ein historisches Gebäude wie das Hölderlinhaus erhaltenswert ist. Allerdings erscheint eine Nutzung für ein Schulungszentrum fraglich, da immer wieder dieselbe Problematik auftritt: Wo sollen die Besucher der Kurse parken? Anstelle des Hölderlinhauses wäre eine Ausbau des Gebäudes der ehemaligen BW-Bank für die VHS-Verwaltung (eventuell auch mit Kursräumen) sinnvoller, da zentraler gelegen. Vorausgesetzt, der Eingang Richtung Fußgängerzone (Kirchstraße) wird wieder geöffnet. Im Hölderlinhaus selbst könnten neben einer echten Hölderlingedenkstätte im restaurierten Ambiente (wie der Bauforscher vorgeschlagen hat) und einer Nutzung des Schickhardt’schen Kellers ganz in der Tradition Studenten der Fachhochschule unterkommen. Denn preiswerter Wohnraum für Studenten ist in Nürtingen Mangelware, außerdem würden diese ihren Teil zur Belebung der Nürtinger Altstadt beitragen. Übrigens wird es Zeit, dass Nürtingen Kapital schlägt aus seinen Kellern – als Lokale und Veranstaltungsorte könnten diese sogenannten Kneipenstädten wie Tübingen durchaus Paroli bieten.
Leserbriefe | 31.01.2026 - 05:00
40.000 Zwangsarbeiter in Stuttgart
Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Mehr Zwangsarbeiterlager als Haltestellen in Stuttgart“ vom 16. Januar.
Im Zweiten Weltkrieg wurden Arbeiter aus den eroberten Ländern nach Deutschland gebracht, damit all die Rüstungsgüter produziert ...
Leserbriefe | 29.01.2026 - 05:00
Politik und Kirche trennen
Eugen Wahl, Nürtingen. Zum Artikel „Lieber Diplomaten statt Soldaten schicken“ vom 26. Januar.
Auf dem beigefügten Pressefoto sind der Co-Bundesvorsitzende und die Landtagskandidatin der Partei Die Linke vor dem Altar mit dem Altarkreuz abgebildet. ...
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