Elfriede Steckroth, Neckartailfingen. Zum Artikel „Renter wird um 115.000 Euro betrogen“ vom 15. Mai.
Wie oft wurde schon vor solchen üblen Machenschaften gewarnt. Und doch passiert es immer wieder, egal wem. Wie im Kommentar von Matthäus Klemke geschrieben: Der Beschädigte ist ein intelligenter, gebildeter, vorsichtiger Mann. Aber die Täter nutzten etwas aus, worüber ungern gesprochen wird: Einsamkeit. Niemand ist da, dem man sich anvertrauen kann oder will. Das ist die Stunde der Betrüger. Je mehr Einsamkeit, desto größer die Scham. So haben diese Gaunereien Hochkonjunktur. Wer einsam ist, freut sich, wenn jemand vorbeikommt, anruft, Interesse zeigt. Das bringt die Täter ins Handeln. Große Hochachtung vor Professor Haußmann, dass er mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit ging. Aber auch ein Appell an uns alle. Einsamkeit tut weh, ist schlimm und sollte gesehen werden. Nicht wegschauen oder weghören, die Signale sind leise.
Leserbriefe | 30.09.2026 - 05:00
Die AfD an ihren Inhalten messen
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Mit der AfD auseinandersetzen“ vom 18. September.
Herr Kohn fordert, man müsse sich endlich inhaltlich mit der AfD auseinandersetzen. Einverstanden. Beginnen wir bei ihrem Programm: Die AfD will die ...
Leserbriefe | 30.09.2026 - 05:00
Die Grenzen der künstlichen Intelligenz
Helmut Hartmann, Nürtingen.
Der Begriff „künstliche Intelligenz“ wird in den Medien zunehmend auch als Gefahr erkannt und benannt. Langsam, so scheint mir, wird man wach. Doch gleichzeitig stellt sich die Frage, ob dieses Bewusstsein ausreicht. Bei ...