Elfriede Steckroth, Neckartailfingen. Zum Artikel „Renter wird um 115.000 Euro betrogen“ vom 15. Mai.
Wie oft wurde schon vor solchen üblen Machenschaften gewarnt. Und doch passiert es immer wieder, egal wem. Wie im Kommentar von Matthäus Klemke geschrieben: Der Beschädigte ist ein intelligenter, gebildeter, vorsichtiger Mann. Aber die Täter nutzten etwas aus, worüber ungern gesprochen wird: Einsamkeit. Niemand ist da, dem man sich anvertrauen kann oder will. Das ist die Stunde der Betrüger. Je mehr Einsamkeit, desto größer die Scham. So haben diese Gaunereien Hochkonjunktur. Wer einsam ist, freut sich, wenn jemand vorbeikommt, anruft, Interesse zeigt. Das bringt die Täter ins Handeln. Große Hochachtung vor Professor Haußmann, dass er mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit ging. Aber auch ein Appell an uns alle. Einsamkeit tut weh, ist schlimm und sollte gesehen werden. Nicht wegschauen oder weghören, die Signale sind leise.
Leserbriefe | 21.05.2026 - 05:00
Den Blick für das Wesentliche verloren
Jürgen Leuchte, Wolfschlugen.
Ich bin ganz bestimmt kein Fan von Friedrich Merz. Er ist kein großartiger Rhetoriker und kommt oft schlecht an. Bei den Protesten und dem Ausbuhen während seines Auftritts beim DGB habe ich jedoch das Gefühl gehabt, ...
Leserbriefe | 21.05.2026 - 05:00
Verwirrung über die Bestürzung
Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Brandmauer fällt unabsichtlich“ vom 15. Mai.
Ich verstehe die Aufregung nicht. Da stellt eine Partei einen Antrag, kommt damit durch und lässt dann noch einmal abstimmen. Was für eine neue Form von Demokratie ist ...