Klaus Nägele, Nürtingen. Zum Artikel „Zwei Aktenordner voll Protest“, vom 6. März. Demokratie ist, den Bürger direkt zu fragen, wenn es ihn direkt betrifft.
Bürger, was willst du? Willst du ein Hotel mit einer verbleibenden Grünfläche von 15 Metern bis zum Neckar? Oder – willst du das nicht. Dafür gibt es in Baden-Württemberg den Bürgerentscheid. Also warum darf dann der Bürger in Nürtingen nicht entscheiden? Warum versuchen Teile des Gemeinderates und der Bürgermeister mit allen Mitteln diese Entscheidung eben nicht den Bürgern zu überlassen?
Beim Bürgerentscheid dürften 30 000 Wahlberechtigte ganz aus ihrem Herzen heraus entscheiden. Selbst die beste Mediation kann diese Abstimmung nicht ersetzen. Also, wovor hat ein Teil der Gemeinderäte und der Bürgermeister Angst? Gibt es so gar kein Vertrauen in die Bürger? In strittigen Fragen ergänzt ein Bürgerentscheid die Arbeit des Gemeinderates und hilft allen Beteiligten das Richtige zu tun. Demokratie könnte mehr sein, als nur alle fünf Jahre den Gemeinderat zu wählen.
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Die Gewinner der Spritpreispolitik
Olaf Dukatz, Neuffen. Zum Artikel „Frei: Autofahrer von Oktober an entlasten“ vom 17. September.
Das Kabinett denkt in Bezug auf die Überteuerung der Spritpreise darüber nach, die Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent zu senken. Für wie dumm ...
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Schüler müssen sich wohlfühlen
Hartmut Gerhardt, Wolfschlugen. Zum Artikel „,Glück‘ ab der ersten Schulklasse“ vom 17. September.
Das Wort „Glück“ hat eine schillernde Gestalt. In seiner tieferen Bedeutung ist es ein Gefühl von Wohlbefinden, innerer Zufriedenheit und Lebenssinn. ...