Klaus Nägele, Nürtingen. Zum Artikel „Zwei Aktenordner voll Protest“, vom 6. März. Demokratie ist, den Bürger direkt zu fragen, wenn es ihn direkt betrifft.
Bürger, was willst du? Willst du ein Hotel mit einer verbleibenden Grünfläche von 15 Metern bis zum Neckar? Oder – willst du das nicht. Dafür gibt es in Baden-Württemberg den Bürgerentscheid. Also warum darf dann der Bürger in Nürtingen nicht entscheiden? Warum versuchen Teile des Gemeinderates und der Bürgermeister mit allen Mitteln diese Entscheidung eben nicht den Bürgern zu überlassen?
Beim Bürgerentscheid dürften 30 000 Wahlberechtigte ganz aus ihrem Herzen heraus entscheiden. Selbst die beste Mediation kann diese Abstimmung nicht ersetzen. Also, wovor hat ein Teil der Gemeinderäte und der Bürgermeister Angst? Gibt es so gar kein Vertrauen in die Bürger? In strittigen Fragen ergänzt ein Bürgerentscheid die Arbeit des Gemeinderates und hilft allen Beteiligten das Richtige zu tun. Demokratie könnte mehr sein, als nur alle fünf Jahre den Gemeinderat zu wählen.
Leserbriefe | 20.06.2026 - 05:00
Fortführung alter Traditionen um jeden Preis?
Barbara König, Nürtingen. Zum Artikel „Rund um Nürtingen gibt es wieder Sonnwendfeiern“ vom 17. Juni.
Manchmal frage ich mich, ob die Veranstalter, zum Beispiel des Sonnwendfeuers auf dem Jusi, begriffen haben, dass unser Planet mitten in der ...
Leserbriefe | 20.06.2026 - 05:00
Es geht um mehr als einen Kindergarten
Uwe Jirikowsky, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Aus für Campus Weiherbach“ vom 11. Juni.
Die Entscheidung des Gemeinderats, den Campus Weiherbach zu stoppen, verdient Respekt. Nicht weil Aichtal keine zusätzlichen Betreuungsplätze braucht, sondern ...