Herbert Schaal, Nürtingen. Zum Artikel „Darüber ärgern sich Nürtinger Bürger“ vom 31. März.
Wieder mal geht es um die Bebauung des Wörth-Areals. Eine Bürgerbeteiligung ist vorgesehen. Aber was für eine? Eine Bürgerbeteiligung nach Gutsherrenmanier. Nicht ergebnisoffen, sondern nach Vorgaben. Unabdingbar scheint zu sein: das Wörth-Areal soll bebaut werden. Traut man den Bürgerinnen und Bürgern nicht? Vielleicht befürchtet man, dass eine Bebauung des Neckarufers möglicherweise von einer Mehrheit der Nürtinger gar nicht gewünscht wird. Der mündige, sensible Bürger durchschaut diese Alibi-Bürgerbeteiligung und erinnert sich an das Goethe-Zitat: ,,Man erkennt die Absicht und man wird verstimmt“.
Soll dem Bürger dieses Filetstück am Fluss in privilegierter Lage auf Dauer genommen werden? Das Neckarufer ist ein Naherholungsgebiet für die Bürger unserer Stadt, insbesondere für die innerstädtischen und für die Kleintischardter Bewohner, die gerne ein paar Meter zum Neckarufer gehen und dort ihre Stadt am Fluss erleben. Ein Freizeitwert von unermesslich großem Potenzial.
Zu einer Bürgerbeteiligung, die diesen Namen verdient, gehört Mut, aber auch Vertrauen gegenüber der Bürgerschaft.
Leserbriefe | 28.03.2026 - 05:00
Märchenstunde aus Berlin
Joachim Braun, Nürtingen. Zum Artikel „Bundesregierung will KI-Ausbau vorantreiben“ vom 19. März.
„Mit was denn?“ – das war mein erster Gedanke beim Frühstück, als ich in der Zeitung von den KI-Plänen der Bundesregierung las. Digitalminister ...
Leserbriefe | 28.03.2026 - 05:00
Gute Aussage von Steinmeier
Helmut Hartmann, Nürtingen. Zum Artikel „Steinmeier hält Iran-Krieg für völkerrechtswidrig“ vom 25. März.
Endlich mal eine klare Aussage vom Bundespräsidenten gegen den Iran-Krieg. Und dann sagt der CDU-Fraktionschef Spahn, dass der Präsident dies ...