Ragini Wahl, Nürtingen.
Wenn im Kulturausschuss am 22. November zum Thema „Extremismusprävention“ vom Integrationsbüro einerseits betont wird, es sollten mit den Nürtinger Moscheevereinen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, keine Gespräche geführt werden, es sei denn es gäbe wirklich Neues, andererseits zu Recht mit einem flammenden Plädoyer für frühzeitige Gesprächsangebote für die Schülerschaft geworben wird, damit diese Orientierung bei ideologischen Angeboten findet, dann kommen mir Zweifel, wie diese widersprüchlichen Positionen zusammengehen.
Eine Verwaltung, die zugleich auf den Verfassungsschutz warten will, bis dieser ihnen eventuelle Gefahren mitteilt, auch dazu kommen mir Zweifel!
Im Herbst 2021 hatte der damalige Integrationsbeauftragte für die Verwaltung noch unmissverständlich erklärt: Bei der Stadt setze man „jetzt“ auf einen „kritischen Dialog“ mit den Verantwortlichen. Erstmals waren dies erfreulich klare Worte für die Bürgerschaft. Und heute? Was weiß die Verwaltung inzwischen mehr als vor einem Jahr zur ideologischen Jugendarbeit in den Moscheevereinen? Zu viele Fragen blieben offen. Zum Glück haben einige Gemeinderäte kritisch nachgefragt.
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Die Gewinner der Spritpreispolitik
Olaf Dukatz, Neuffen. Zum Artikel „Frei: Autofahrer von Oktober an entlasten“ vom 17. September.
Das Kabinett denkt in Bezug auf die Überteuerung der Spritpreise darüber nach, die Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent zu senken. Für wie dumm ...
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Schüler müssen sich wohlfühlen
Hartmut Gerhardt, Wolfschlugen. Zum Artikel „,Glück‘ ab der ersten Schulklasse“ vom 17. September.
Das Wort „Glück“ hat eine schillernde Gestalt. In seiner tieferen Bedeutung ist es ein Gefühl von Wohlbefinden, innerer Zufriedenheit und Lebenssinn. ...