Kirchheim

Amokalarm in Kirchheim: Ungewöhnlicher Einsatz für Notfallhelfer

Jahresrückblick 2025, November: Ein großes Polizeiaufgebot hatte ein ausgelöster Amokalarm an einem Kirchheimer Gymnasium zur Folge. Gut, dass es das Team der Psychosozialen Notfallversorgung gibt.

Auch Hunde waren als Tröster beim PSNV-Einsatz in Kirchheim dabei. Foto: Markus Schwab

KIRCHHEIM. Am Ludwig-Uhland-Gymnasium (LUG) in Kirchheim ist im November der Amokalarm ausgelöst worden. Ein großes Polizeiaufgebot war vor Ort. Die Schülerinnen und Schüler mussten länger in den Klassenzimmern ausharren, weil nicht klar war, wer den Alarm ausgelöst hatte. Für die Schulgemeinschaft war das ein Schock. Umso besser, dass einen Tag später auch das Team der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) im Landkreis Esslingen vor Ort war. „Es war für uns ein ungewöhnlicher Einsatz“, sagt PSNV-Koordinatorin Baumann. Gott sei Dank sei auf der Fahrt zum Einsatzort schon Entwarnung gegeben worden. Auf dem Papier gebe es für alles Pläne. Aber das sei eben doch etwas anderes als ein Einsatz in der Realität.

Sieben Stunden dauerte der Einsatz und die Notfallversorger hatten noch zwei Trümpfe dabei: die Hunde Aaron und Paula. „Das war ein glücklicher Zufall, aber nicht zum ersten Mal“, sagt Baumann. Der Einsatz der vierbeinigen Teammitglieder hat sich gelohnt. „Sie sind Eisbrecher und Seelentröster‘“, sagt Baumann, die selbst Hundebesitzerin ist.

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