Die finanzielle Grundausstattung

Sicher mobil bezahlen - die Volksbank Mittlerer Neckar hat Tipps

Souverän und sicher bezahlen: Neue Regeln stärken den Wettbewerb – und gleichzeitig bleibt Vorsicht gefragt. So erkennt man Betrugsversuche und schützt das Konto zuverlässig.

Mit dem Gesetz über digitale Märkte (Digital Markets Act, DMA) trat bereits im März 2024 eine neue Regulierung für besonders mächtige digitale Plattformen in Kraft. Die Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates verfolgt das erklärte Ziel, faire, offene und bestreitbare digitale Märkte zu schaffen. Sie ergänzt das traditionelle Wettbewerbsrecht und legt einheitliche Regeln für große digitale Plattformen in der EU fest.

Flexibles, unabhängiges Bezahlen für alle Smartphone-Nutzende

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken setzen sich als Genossenschaftsbanken seit jeher für die souveräne, integre und datensichere Lösung für ihre Kundinnen und Kunden ein. Somit haben sie die politischen Bestrebungen nach harmonisierten Wettbewerbsbedingungen aktiv unterstützt.

Besitzerinnen und Besitzer von Android-Smartphones hatten schon sehr lange die Möglichkeit, ihre bevorzugte Bezahl-App („Wallet“) auszuwählen. Auf iPhones ist dies nun grundsätzlich auch möglich. Dies erweitert die Handlungsspielräume und schafft die Voraussetzungen für flexibles, unabhängiges und letztlich auch individuelles Bezahlen. Über den Modus vivendi können die Nutzerinnen und Nutzer dabei ganz individuell bestimmen.

Vorsicht bei „Social Engineering“

Bei der Nutzung der vielen neuen und zugleich sehr smarten Möglichkeiten des Bezahlens sollte man allerdings niemals unvorsichtig vorgehen und sich bei ungewohnten Anfragen besser einmal mehr bei seiner Bank vor Ort oder bei der persönlichen Beraterin oder dem Berater der Hausbank absichern – etwa beim „Social Engineering“.

Hierbei machen sich Betrügerinnen und Betrüger gezielt menschliche Verhaltensweisen wie Hilfsbereitschaft, Vertrauen oder Respekt gegenüber Autoritäten zunutze, um Menschen zu täuschen. So bringen Cyberkriminelle immer wieder Menschen dazu, sensible Daten offenzulegen, Schutzmechanismen zu umgehen, Geldtransaktionen auszuführen oder Schadprogramme auf privaten Endgeräten oder Rechnern innerhalb eines Unternehmensnetzwerks zu installieren.

Das Vorgehen ist dabei keineswegs neu. Es bildet seit jeher die Grundlage zahlreicher Betrugsformen. Durch die fortschreitende Digitalisierung und moderne Kommunikationsmittel stehen Kriminellen jedoch heute besonders wirkungsvolle Methoden zur Verfügung, mit denen sie in kurzer Zeit eine große Anzahl potenzieller Opfer erreichen können.

Das Konto schützen: Vorsicht bei Nachrichten und Anrufen

Aktuell gibt es vermehrt Betrugsversuche per E-Mail, SMS oder Telefon. Die Sicherheit und Integrität der Kundendaten sind für Volksbanken und Raiffeisenbanken dabei von besonderer Bedeutung. Deshalb sollten sich Kundinnen und Kunden stets klarmachen: Die Volksbanken und Raiffeisenbanken fragen Kunden nicht nach der Mitteilung sensibler Freigabedaten.

Auch werden sie von Bankmitarbeiterinnen und -mitarbeitern nicht gebeten, während eines Gesprächs Transaktionen in der VR Banking App durchzuführen oder in der VR-SecureGo plus App freizugeben. Um Betrugsversuche von vornherein zu unterbinden: Bei jedem Freigabeprozess immer genau den Hinweis zu Betrag und Zweck der Freigabe prüfen.

Quelle: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

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