Schwerpunkte

Kultur

K.R.H. Sonderborg trifft Fritz Ruoff

31.08.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN. Nach der Sommerpause öffnet die Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung in der Schellingstraße 12 ab Donnerstag, 2. September, wieder ihre Türen. Aktuell ist noch bis einschließlich Sonntag, 19. September, die Sonderausstellung „Go, Kurt, Go!“ mit Werken von K.R.H. Sonderborg im Dialog mit ausgewählten Arbeiten von Fritz Ruoff zu sehen.

Eine in Zusammenarbeit mit der Galerie Schlichtenmaier (Stuttgart/Grafenau) entstandene repräsentative Auswahl zeigt Sonderborg, von 1965 bis 1990 Professor für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, als Meister einer von Musik und Literatur forcierten gestischen Kunst. Ergänzend stellt Stefan Sauter, einst Student bei Sonderborg und heute Kunsterzieher am Max-Planck-Gymnasium in Nürtingen, erstmals umfassend seinen Bestand an Fotos aus der Akademiezeit mit Sonderborg vor.

Gleichzeitig wagt die Ruoff Stiftung im Rahmen der Ausstellung anlässlich des 35. Todestages des Bildhauers, Malers und Zeichners Fritz Ruoff am 5. Oktober dieses Jahres einen spannenden Dialog: Die offensichtliche Energie von Kurt Sonderborg trifft auf die „Stille Intensität“ von Fritz Ruoff. Ein Konzentrat ausgewählter Arbeiten zeigt Ruoff in den 1980er-Jahren auf dem Weg in ein fulminantes Spätwerk bewusster Reduktion. Zudem entwickelt sich in einem zweiten Raum eine Ruoff-Retrospektive en miniature.

Ausstellungsdauer: noch bis 19. September Öffnungszeiten: donnerstags 15 bis 18 Uhr, sonntags 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Informationen zu Hygienemaßnahmen sowie ein Link zum digitalen Kuratorengespräch sind unter www.ruoff-stiftung.de zugänglich.

Kultur