Landkreis Esslingen

Wahl-O-Mat für Europawahl 2024 geht online

Ab Dienstag, 11.15 Uhr, können Wähler sich auf unserer Wahl-O-Mat-Seite Entscheidungshilfe holen.

Der Wahl-O-Mat hilft bei der Wahlentscheidung. Foto: bpb

LANDKREIS ESSLINGEN. Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) macht vor der Wahl zum EU-Parlament wieder ein Angebot zur Orientierung. Im Wahl-O-Mat können eigene Standpunkte mit denen der Parteien verglichen werden. Das bekannte Frage-Antwort-Spiel zur Europawahl gibt es ab 11.15 Uhr unter www.ntz.de/wahlomat online.

Der Wahl-O-Mat zur Europawahl ist ausführlicher und präziser als je zuvor. 38 Fragen rund um alle Gebiete, auf denen die EU Entscheidungsgewalt hat, können beantwortet werden. Von der Asylpolitik über den gemeinsamen Wirtschaftsraum bis hin zur Neuaufnahme von Staaten und das Verhältnis zu den Großmächten spannt sich der Bogen der Themen. Eine gute Möglichkeit zu erfahren, was in Brüssel und Straßburg entschieden wird und welche Auswirkungen das auf unser Leben hat. Etwas Zeit müssen Interessierte schon mitbringen, bis sie für alle Fragen bis zu „Soll das Europaparlament weiterhin eine zentrale Rolle in der EU spielen?“ eine Antwort zwischen „Stimme zu“, „Neutral“ „Stimme nicht zu“ und „These überspringen“ abgewogen haben.

Das Ergebnis des Wahl-O-Mats kann getunt werden

Nach der Beantwortung aller Fragen ist das Spiel noch lange nicht vorbei. Die Thesen können gewichtet werden, anschließend besteht die Möglichkeit, aus den 35 Parteien, die in Deutschland zur Wahl stehen, einige Favoriten auszuwählen. Oder man kann sich gleich alle anzeigen und sich überraschen lassen, welche Partei die eigene Meinung am besten abbildet.

Wähler, die noch tiefer einsteigen wollen, können ihre Ergebnisse „tunen“, also die Gewichtungen und Positionen nochmals ändern. Ganz am Schluss kann man noch nachlesen, wie die Parteien ihre Positionen ausführlich begründen.

„Der Wahl-O-Mat gibt keine Wahlempfehlung“, betont Thomas Krüger, Präsident der bpb, „aber er zeigt, wie die Parteien zu aktuellen Sachfragen stehen. Und er macht Lust darauf, sich auf unterhaltsame Weise mit politischen Inhalten zu befassen.“

Der Wahl-O-Mat ging erstmals 2002 an den Start und wurde seither immer wieder verbessert. Dabei wird verantwortungsbewusst mit den Antworten der Nutzenden auf die Thesen umgegangen. Die Eingaben dienen nur zur Berechnung und Anzeige des persönlichen Ergebnisses, sie werden darüber hinaus weder verwendet noch gespeichert.

Weitere Informationen zu den Parteien, zur Europapolitik und zur Arbeitsweise der EU und ihrer einzelnen Organe unter www.bpb.de.

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