Landkreis Esslingen
Lauge läuft am Deizisauer Coca-Cola-Werk aus: Gefahrgutteam der Feuerwehr im Einsatz
Die Feuerwehr war wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage vor Ort. Dort stellte sie fest, dass in einem Verladebereich Natronlauge ausgetreten war.
DEIZISAU. Am späten Abend des Donnerstags, 12. Februar, wurde gegen 22.30 Uhr die Feuerwehr Deizisau zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem ortsansässigen Unternehmen alarmiert. Das geht aus einer Pressemitteilung der Feuerwehr hervor.
Bei der Erkundung stellte die Feuerwehr fest, dass in einem Verladebereich aus ungeklärter Ursache Natronlauge ausgetreten war. Aufgrund der Lage und der Menge des ausgetretenen Stoffes wurde daraufhin der Gefahrgutzug der Feuerwehr Esslingen an die Einsatzstelle hinzualarmiert.
Das ausgetretene Medium wurde durch die Spezialkräfte aufgefangen und in geeignete Behältnisse umgepumpt. Weitere Maßnahmen zur Sicherung des betroffenen Bereiches wurden eingeleitet.
Aufgrund der ausgetretenen Menge von circa 11.000 Litern zog sich der Einsatz bis in die Morgenstunden hin.
Es bestand laut Feuerwehr zu keiner Zeit Gefahr für die Bevölkerung.
Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren aus Deizisau und Esslingen mit circa 14 Fahrzeugen und rund 70 Einsatzkräften aus Haupt- und Ehrenamt. Ebenfalls vor Ort waren der diensthabende Kreisbrandmeister Rudlof sowie Vertreter der unteren Wasserbehörde des Landratsamtes Esslingen.
Update 12.10 Uhr, offizielle Polizeimeldung:
Zu einer Firma in der Plochinger Straße sind Feuerwehr und Polizei am späten Donnerstagabend gerufen worden. Gegen 22.30 Uhr war dort laut Polizei offenbar an einem Tank ein Verbindungsrohr gebrochen. In der Folge hatten sich ersten Schätzungen zufolge rund 11.000 Liter Natronlauge in einer Lagerhalle verteilt. Gefahrgutspezialisten der Feuerwehr, die mit 14 Fahrzeugen und 70 Feuerwehrleuten bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz waren, beseitigten die Lauge. Mitarbeiter des Landratsamtes und der Ortspolizeibehörde waren vor Ort. Verletzt wurde niemand. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit. Spezialisten des Arbeitsbereichs Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Reutlingen haben die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.
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