Weihnachtsgrüße

„Ogschafft goht’s halt au ed“

24.12.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Maximilian Schmid verdient sich seine Reise durch Australien mit diversen Jobs

Nach einem langen Arbeitstag darf gefeiert werden.
Nach einem langen Arbeitstag darf gefeiert werden.

Nachdem ich meine Ausbildung beendet und ein halbes Jahr in meiner Branche gearbeitet hatte, habe ich mich dazu entschieden, mich mal auf den Weg nach Australien zu machen, um zu schauen, was unser Socialmediapraktikant so treibt. Also machte ich mich auf den Weg nach Sydney. Nach einem sehr turbulenten und unruhigem Flug mitsamt einer ungeplanten Notlandung waren ein Freund und ich endlich in Sydney angekommen. Dort begannen wir direkt damit, die Gegend unsicher zu machen und in Karaokebars Duette mit älteren Damen zu singen. Nach etlichen Qualen und einer Menge Partynächte machten wir uns auf den Weg ins kleine, aber doch erstaunlich bekannte Griffith. Nach drei Wochen langweiligster aller Arbeiten auf einer Farm und 10 000 Fliegen später haben wir uns bei einem Bewerbungsgespräch im berühmt-berüchtigten Pub Victoria Hotel mit einigen Bieren einen Job als Elektriker abgreifen können. Also „adios Farmwork“, „hallo Chicken Factory“. Wir starteten unsere Arbeit in einer Chicken Factory und bauten Maschinen auf und verdrahteten unzählige Schaltschränke. Der geneigte Veganer mag das jetzt für verwerflich halten, aber „ogschafft goht’s halt au ed“. Dass wir da von einer 38-Stunden-Woche in eine 80-Stunden-Woche geraten waren, war uns im ersten Moment nicht klar. Harte Arbeit und lange Arbeitstage! Nachdem wir uns damit eine Weile beschäftigt hatten, ging unser Weg weiter nach Adelaide und Melbourne und zu guter Letzt wieder an unseren geliebten Bondi Beach, wo der Bär steppt und wir unser Weihnachten am Strand mit reichlich Flüssigem (Nein, kein Fosters. Das trinkt hier absolut keiner!) und vielen Leuten feiern werden. Hier wird sich auch unser Socialmediapraktikant befinden. Wir werden uns dort bei einigen Bieren über die Zukunft unterhalten und über Vertragsangebote sprechen. Die Zukunft bleibt daher weiter offen. Eines kann ich jedoch verraten: Er gehört nun zum Kreis des TTT-Teams. Wo es uns danach hintreiben wird, werden wir sehen. Ich möchte noch ganz herzlich meine liebe Oma grüßen, wenn ich schon dabei bin. In diesem Sinne frohe Weihnachten!

Maximilian Schmid

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