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Weihnachtsgrüße

Father Christmas steckt die Geschenke in Socken

24.12.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Felix und Verena Staehle leben mit ihren Töchtern Emily und Ronja in Südafrika – Dort wird Weihnachten wie im englischen Kulturraum üblich gefeiert

Nach fünf Jahren an der Albert-Schäffle-Schule auf dem Säer zog es meine Frau Verena und mich nach Kapstadt, wo ich seit Januar 2017 im Rahmen des deutschen Auslandsschulwesens an der Deutschen Internationalen Schule Kapstadt (DSK) Mathematik und Physik unterrichte. Unsere Töchter Emily und Ronja waren zu diesem Zeitpunkt drei Jahre beziehungsweise acht Monate alt. Corona kam in Südafrika später an als in Deutschland, brachte dafür aber gleich einen Paukenschlag mit sich: Einen landesweiten Lockdown ab dem 18. März, einen der strengsten weltweit. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Südafrika nur knapp über 100 bestätigte Corona-Fälle. Die Zeit wurde gebraucht, um das Gesundheitssystem auf die zu erwartende Infektionswelle vorzubereiten. Beispielsweise verfügte Südafrika verglichen mit Deutschland zum damaligen Zeitpunkt nur über einen Bruchteil der Intensivbetten pro Kopf.

Niemand durfte während des Lockdowns das Haus verlassen außer zum Einkaufen und in dringenden Fällen zum Arzt. Natürlich wurden auch Schulen und Kitas geschlossen. Es besteht Maskenpflicht, sobald man das Haus verlässt. Der Lockdown wurde nur drei Tage vor seinem Beginn angekündigt. In dieser Zeit hieß es, sich auf die technischen Herausforderungen des Online-Unterrichtens einzustellen.

Die Schule, eine von Deutschland geförderte Privatschule, war schon vor Corona technisch sehr gut ausgestattet. In jedem Raum hängt ein Smartboard, eine elektronische Tafel. Jede Lehrkraft erhält ein I-Pad und Schulungen im Umgang mit diesem. Schüler und Lehrer können über diverse Office-Anwendungen zusammenarbeiten. An der Schule gibt es ein dreiköpfiges IT-Team, das sich nur um die EDV der Schule kümmert.

Kurz vor Beginn des Lockdowns mussten sich jedoch Lehrer und Schüler wieder in neue Programme einarbeiten. Zoom kannte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal vom Namen her. Einen Stift, mit dem man auf dem I-Pad schreiben kann, habe ich mir noch schnell besorgt. Nach drei Tagen dann die erste Zoom-Stunde mit meiner sechsten Klasse. Die Schüler müssen es erst mal in die Videokonferenz schaffen.

Immerhin funktioniert die Technik erstaunlich gut: Auf meinem Laptop läuft das Zoom-Meeting. Das I-Pad habe ich mit dem Laptop verbunden, um darauf schreiben und den Schülern den „Tafelanschrieb“ synchron anzeigen zu können. In Deutschland ist der Unterricht über Zoom datenschutzrechtlich zumindest problematisch. Sich darauf einzulassen, ist auch an der DSK nicht für jeden Lehrer einfach. Die Zweifel werden dann doch beiseitegeschoben und dem Mehrwert für die Schüler Priorität eingeräumt.

Aus Lehrersicht muss man sich an vieles gewöhnen. Etwa: dass man die Schüler nicht mehr so gut im Blick hat. Viele Schüler schalten ihre Kamera und ihren Ton aus. Beteiligt sich der Schüler noch am Matheunterricht? Oder spielt er gerade lieber Fortnite? Darf ich als Lehrer den Schüler dazu verpflichten, zu Hause seine Kamera einzuschalten, um den Schüler zumindest teilweise im Blick zu haben? Wie sollen unter diesen Umständen Noten gebildet werden? Vieles ist am Anfang noch unklar. Bei einigen Schülern sitzen die Eltern während der Videokonferenzen als kritische Beobachter neben ihren Kindern oder flüstern ihren Kindern die Antworten ein. Disziplinprobleme gibt es bei den Zoom-Meetings keine mehr, weil die Schüler stumm geschaltet werden können. Allerdings ist der persönliche Kontakt dadurch auch eingeschränkt.

Ende April kommt die Ankündigung, dass Südafrika ein Lockdown-Stufensystem implementieren wird. Wir werden ab Mai von Stufe 5 auf Stufe 4 heruntergestuft. Das heißt, die Lockdown-Regeln werden etwas gelockert: Ab Mai dürfen die Südafrikaner morgens von 6 bis 9 Uhr nach draußen, um Sport zu treiben. Im südafrikanischen Herbst ist es im Mai bis 7 Uhr noch dunkel. Ansonsten bleibt fast alles wie in Stufe 5. Emily geht seit Januar 2020 in die erste Klasse. Weil die Kleinen noch recht unselbständig sind, sind wir zu Hause auch mit Homeschooling ganz gut beschäftigt. Sogar für Ronja bekommen wir Material vom Kindergarten zugeschickt. Insgesamt kommen wir ganz gut durch den Lockdown. Auch weil sich die Kinder wochenlang zusammen mit ihren Spielsachen beschäftigen können, ohne dass ihnen langweilig wird.

Andere Familien aus unserem Bekanntenkreis tun sich schwerer. Die soziale Isolation sowie das Eingesperrtsein im eigenen Haus wird für viele zur psychischen Belastung. Für die Selbstständigen ist der Lockdown auch existenzbedrohend. Ganz zu schweigen von den Menschen in den Armenvierteln, die mit Hilfspaketen vor einer Hungersnot bewahrt werden müssen. Auch unsere Putzhilfe wohnt in einem solchen Armenviertel. Wir bezahlen sie während des Lockdowns weiter.

In den Armenvierteln ist der Lockdown trotz erheblicher Präsenz von Polizei und Militär praktisch nicht durchsetzbar. Die Menschen wohnen dort auf engem Raum zusammen und oft ohne fließendes Wasser. In viele Behausungen fällt nur Licht, wenn die Tür offen steht. Für uns dagegen sind nach wie vor fast alle Lebensmittel erhältlich, die man auch in einem deutschen Supermarkt bekommen würde. Die Zahl der Einkäufer in den Supermärkten wird allerdings limitiert, sodass sich davor lange Schlangen bilden. Alkohol und Zigaretten sind verboten. Das Zigarettenverbot ist umstritten. Das Alkoholverbot ist in der Bevölkerung unpopulär, macht sich aber deutlich positiv in der südafrikanischen Kriminalitätsstatistik bemerkbar. Durch den Rückgang der alkoholbedingten Gewaltkriminalität werden die Krankenhäuser und insbesondere die Intensivstationen spürbar entlastet. Obwohl es am Lockdown viel Kritik gibt, ist es erstaunlich, mit welcher Ruhe viele Südafrikaner die harten und schwer wirtschaftsschädigenden Maßnahmen ertragen haben, während in Deutschland Corona-Leugner rücksichtslos gegen die Maskenpflicht demonstrieren. Viele deutsche Touristen sind in Südafrika wegen des abrupten Lockdowns gestrandet. Allein aus Kapstadt werden im April mehrere Tausend deutsche Touristen mit von der Botschaft organisierten Rückholflügen nach Deutschland zurückgebracht. Viele Touristen mussten unfreiwillig länger als geplant im Land bleiben. So auch eine deutsche Studentin, die das Glück hatte, über Beziehungen bei einem DSK-Kollegen von mir unterzukommen. Die anderen mussten in ihren Hotels und Gästehäusern ausharren, ohne diese verlassen zu dürfen.

Auch ein paar DSK-Lehrer aus Deutschland und einige Schüler und deren Familien nutzten das Rückholprogramm, um nach Deutschland auszureisen. Die ausgereisten Lehrkräfte müssen darum kämpfen, von Schülern und Eltern nicht als „Fahnenflüchtige“ angesehen zu werden, die ihre Schüler im Stich lassen. Wir entscheiden uns, in Kapstadt zu bleiben.

Ende Mai dann die nächste Ankündigung durch Präsident Ramaphosa: Ab Juni gilt Stufe 3. Große Teile der Wirtschaft dürfen wieder den Motor anwerfen. Die Abschlussklassen der Staatsschulen dürfen die Schule wieder besuchen. Die DSK hat als Privatschule mehr Freiheiten, die auch genutzt werden: etwa 30 Prozent der Schüler und Lehrer sind im Juni zum Präsenzunterricht in der Schule. Die Jahrgänge werden abgewechselt. Zeitgleich mit der Ankündigung der Lockerungen werden allerdings auch beunruhigende Prognosen südafrikanischer Wissenschaftler veröffentlicht, die eine große Coronawelle für die Monate Juli und August vorhersagen. In diesem Zeitraum wird wahrscheinlich die Zahl der Intensivbetten und auch der normalen Krankenhausbetten in Südafrika nicht ausreichen. Uns wird es mulmig zumute. In einem Land zu leben, in dem die Kapazitäten des Gesundheitssystems überschritten werden, ist ein Abenteuer, das wir uns nicht gewünscht haben. Wir überlegen auszureisen, aber die Schule ist auf ihre Lehrer wegen der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts angewiesen. Weil viele Schüler im Juni in Europa sind oder wegen ihrer Angehörigen nicht in die Schule kommen können oder wollen, sitzt im Präsenzunterricht im Juni oft nur die Hälfte der Schüler in Person im Klassenzimmer. Die andere Hälfte ist dem Unterricht per Videokonferenz ins Klassenzimmer zugeschaltet. Manche aus Kapstadt, einige aus Europa und eine Schülerin sogar mit einer erheblichen Zeitverschiebung aus Manila. Die „externen“ Schüler

können sich elektronisch melden. Ihre Wortbeiträge werden von allen im Klassenzimmer gehört und sie können alles hören und das meiste sehen, was im Klassenzimmer vor sich geht. Sie können sehen, was ich in der Schule an das Smartboard schreibe. Das Ganze nennt sich „Hybridunterricht“ und man fühlt sich als Lehrer damit um ungefähr 100 Jahre in die Zukunft versetzt. Was den Schulalltag nicht eben einfacher macht, sind angekündigte Stromausfälle, die in den südafrikanischen Wintermonaten Juni und Juli dieses Jahr wieder besonders häufig vorgekommen sind. Südafrika hat wie viele Länder in Afrika ein Energieproblem. Weil die Kraftwerke nicht genügend Strom produzieren und öfter mal gewartet werden müssen, wird an manchen Tagen der Strom abwechselnd in verschiedenen Ortschaften oder Stadtteilen für zwei bis sechs Stunden abgestellt. Wann das passiert, wird über eine App angekündigt. Manchmal nur Minuten bevor das Licht ausgeht. „Load Shedding“ nennt sich diese südafrikanische Spezialität. In den Wintermonaten kommt Load Shedding wegen des Einsatzes von elektrischen Heizungen oder dem Bedarf an Wärmflaschen relativ häufig vor. Der ein oder andere Stromausfall wird deshalb vom südafrikanischen Energieunternehmen mit der schlechten Witterung begründet. Bei Dunkelheit und Kerzenlicht kommen an einem südafrikanischen Winterabend Ende Juni mitunter schon kurz mal vorweihnachtliche Gefühle auf.

Was Corona angeht, ist es aber in Kapstadt dann wie schon bei der Wasserkrise 2018 nicht so schlimm gekommen wie angekündigt. Mitte 2018 sollte Kapstadt den damaligen Prognosen zufolge weltweit die erste Millionenmetropole werden, der das Wasser ausgeht. Auch in den deutschen Medien wurde die Situation damals sehr dramatisch beschrieben. Inzwischen hat es die Dämme wieder vollgeregnet. Und die Kapazitäten der Krankenhäuser in unserer Provinz, dem Western Cape, haben ausgereicht. Geholfen hat dabei wohl, dass das Kapstädter Konferenzzentrum innerhalb weniger Wochen in ein Krankenhaus umgebaut worden war. In Port Elizabeth im Eastern Cape waren die Krankenhäuser jedoch zeitweise überlastet, obwohl dort mit Hilfe von deutscher Bundesregierung und Volkswagen in kurzer Zeit ein ehemaliges VW-Werk in ein Feldlazarett mit 4000 Betten umgebaut worden ist. Inzwischen hat sich die Situation in Südafrika beruhigt. Antikörperstudien weisen darauf hin, dass bereits zwölf bis 13 Millionen Menschen in Südafrika und damit 20 Prozent der südafrikanischen Bevölkerung eine Covid-19-Infektion hatten, in den Armenvierteln sollen es sogar 40 Prozent sein. Deshalb gibt es berechtigte Hoffnung, dass Südafrika inzwischen aus dem Schlimmsten raus ist.

In der Schule sind wir zu einem 100 prozentigen Präsenzunterricht zurückgekehrt, allerdings besteht nach wie vor Maskenpflicht im Land, deshalb auch für Lehrer und Schüler während des gesamten Schultags.

Inzwischen sind wir in Lockdown-Stufe 1. Die schrittweise Öffnung der Schule war für die Schulleitung eine organisatorische Herkulesaufgabe, weil die Vorgaben für die Privatschulen von staatlicher Seite oft in letzter Minute herausgegeben wurden. Einmal wussten die Schüler eines Jahrgangs und ihre Lehrer bis spätabends noch nicht, ob sie am nächsten Tag in die Schule gehen dürfen oder nicht.

Der aktuelle Schulleiter der DSK ist übrigens in der Region kein Unbekannter: Alexander P. Kirmse, der bis 2015 Schulleiter des Ludwig-Uhland-Gymnasiums in Kirchheim/Teck war.

Und nun? Schüler, Eltern und Lehrer freuen sich auf die bevorstehenden Sommerferien, die Anfang Dezember beginnen.

Wie feiern wir Weihnachten dieses Jahr? Können Oma und Opa mit dabei sein? Weihnachten wird in Südafrika gefeiert, wie es im englischen Kulturraum üblich ist. Father Christmas, die englisch-südafrikanische Variante des amerikanischen Santa Claus, kommt in der Nacht zum 25. Dezember durch den Kamin und steckt seine Geschenke in die frisch gewaschenen Socken. Der Heilige Abend hat nicht so große Bedeutung wie in Deutschland und wird in Kapstadt auch gerne mal mit Freunden und Bekannten verbracht.

Letztes Jahr hatte uns an Heiligabend eine südafrikanische Familie eingeladen, die wir über Ronjas englischsprachigen Kindergarten kennen gelernt hatten. Bei der Feier mit dabei waren unsere Eltern, die gerade aus Deutschland zu Besuch waren, die Eltern der Gastgeber und viele Freunde, die wir nur flüchtig oder gar nicht kannten. Auch Father Christmas hatte seinen Auftritt. Er sprach mit schottischem Akzent Englisch, um nicht als Freund der Gastfamilie erkannt zu werden. Jedes Kind bekam ein Geschenk. Damit es keine Kulturverwirrung gibt, wurde unseren Kindern von Father Christmas erklärt, dass er (entgegen seiner sonstigen Gepflogenheiten) schon bei uns zu Hause war und dort weitere Geschenke unter den Weihnachtsbaum gelegt hatte. Die anderen – südafrikanischen – Kinder würden ihre Geschenke erst am nächsten Morgen bekommen. Kommunikationsprobleme mit unseren Kindern gab es dabei nicht, weil Emily und Ronja fließend Englisch sprechen, auch wenn sie miteinander spielen. Gelernt haben sie es im Kindergarten. Eine Kapstädter Weihnachtstradition ist Uncle Paul’s Christmas Party, die seit 1956 jedes Jahr auf Kapstadts ältestem Weingut „Groot Constantia“ in der Vorweihnachtszeit ausgerichtet wird. Für viele Kapstädter stellt Uncle Paul’s Christmas Party eine Institution dar, die sie seit Kindertagen kennen und die für sie unzertrennlich mit Weihnachten verbunden ist. Auch wir hatten uns mit unseren Kindern zur Party angemeldet, weil uns bereits von anderen Kindergarten-Eltern mit leuchtenden Augen davon erzählt worden war.

Die Party beginnt damit, dass zunächst die kleinen Partygäste und ihre Eltern auf dem Anhänger eines Traktors zu einer von hohen Bäumen umgebenen Lichtung gefahren werden. Auf der Lichtung steht eine kleine Bühne, hinter der eine Burgkulisse aufgebaut ist. Vor der Bühne können die Partygäste in einem Halbkreis auf Strohballen Platz nehmen und ihr Picknick ausbreiten. Nach der Traktorfahrt ist die nächste Gaudi der Party, dass man sich gegenseitig mit herumliegendem Stroh bewirft. Eine Schneeballschlacht ist im südafrikanischen Sommer nicht möglich. Danach führt „Uncle Paul“ durch das Programm. Zuerst tritt eine Musikkapelle auf und gibt ein Ständchen. Die Kinder dürfen sich danach selbst an den Instrumenten der Musiker versuchen. Zur Erfrischung reichen Noddy und Big Ears, zwei Charaktere aus einem Kinderbuch von Enid Blyton, Eis und Getränke. Nach dieser Stärkung wird in der Dämmerung ein schrecklich verstimmtes Klavier auf die Bühne getragen, um die im englischen Sprachraum bekannten Weihnachtslieder zu singen, die sich mit dem deutschen Weihnachtsliedergut teilweise überschneiden. „Uncle Paul“ singt genauso falsch wie sämtliche kleinen und großen Partygäste. „Silent Night“ ist das letzte Lied. Danach „blasen“ alle Gäste zusammen die bunte elektrische Beleuchtung aus und es wird ganz still. Da erscheint hinter der Burgkulisse in der Abenddunkelheit auf einmal eine golden funkelnde Wunderkerze. Als sie erlischt, betritt eine Fee die Bühne. Die Kinder sitzen gespannt, mit weit geöffneten Augen, auf dem Stroh. Da poltert auch schon Father Christmas aus der Burgkulisse hervor und beginnt aus seinem großen Sack mit Hilfe der Fee Geschenke an die Kinder zu verteilen, die vor Beginn der Party schon unbemerkt von den Eltern eingesammelt wurden. Nach einem Fototermin mit Father Christmas darf jedes Kind sein Geschenk auspacken. Müde, aber glücklich geht es dann mit dem Traktor zurück zum Gästeparkplatz. Wegen Corona wurde Uncle Paul’s Christmas Party dieses Jahr abgesagt. Weihnachten muss das erste Mal seit vielen Jahren ohne Uncle Paul stattfinden.

Herzliche Weihnachtsgrüße ins heimatliche Schwabenland sendet

Felix Staehle mit Verena, Emily und Ronja

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