Nürtingen

Nürtinger FDP-Kandidatin Renata Alt möchte Deutschland modernisieren

19.08.2021 05:30, Von Lutz Selle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bundestagswahl 2021: Die Bundestagsabgeordnete Renata Alt wünscht sich eine Beteiligung der FDP an der künftigen Regierung, um „einen weiteren Linksruck der Bundespolitik zu verhindern“. Portraits aller weiteren Kandidaten und Schnellchecks finden Sie auf unserer Seite zur Bundestagswahl.

NÜRTINGEN. Vor vier Jahren ist Renata Alt als FDP-Kandidatin im Wahlkreis Nürtingen in den Bundestag eingezogen. Nun wünscht sich die Kirchheimerin mit slowakischen Wurzeln den Wiedereinzug ins Parlament in Berlin. Wie vor vier Jahren steht sie auf der baden-württembergischen Landesliste der liberalen Partei auf Platz 7. Mit 12,7 Prozent der Zweitstimmen im Ländle durfte die FDP 2017 zwölf Kandidatinnen und Kandidaten aus Baden-Württemberg nach Berlin entsenden. Wenn es nach Renata Alt geht, soll die Fraktion künftig noch größer werden – mit mindestens 15 Abgeordneten aus dem Ländle. „Ziel ist ein zweistelliges Ergebnis nicht nur in Baden-Württemberg, sondern auch auf Bundesebene. Mein Wunsch ist, dass wir als Fraktion an Stärke gewinnen.“

Renata Alt, am 27. August 1965 in Skalica in der Tschechoslowakei geboren, studierte bis 1987 Chemie an der Universität in Bratislava. Ab 1991 war sie für das Außenhandelsministerium in Prag in der Abteilung Europa tätig. 1992 entsandte sie das Ministerium ins Generalkonsulat nach München. Von 1994 bis 2017 arbeitete Alt im Consulting im Bereich Außenhandel. Seit 2016 ist sie Stadträtin in Kirchheim. Aktuell ist sie Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, in dem sie Berichterstatterin für Mittel- und Osteuropa, Ukraine, Russland und den Balkan ist. Zudem ist sie Obfrau im Unterausschuss für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Gesundheit.

Zudem will sie nach vier Jahren in der Opposition ab Herbst zu den regierenden Parteien gehören, um „den weiteren Linksruck der Bundespolitik zu verhindern“. Die FDP brenne darauf, „unsere Ideen in Regierungsverantwortung umzusetzen“. Koalitionen sind für sie mit allen Parteien denkbar außer AfD und Linke. „Mit den anderen Parteien arbeiten wir jetzt schon teilweise zusammen.“


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