Kommentar

Kommentar: Jubel und Frust

15.03.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Kommentar zum Artikel "Triumph für Kretschmann im Wahlkreis Nürtingen" vom 15. März 2021

Ein strahlender Wahlsieger Winfried Kretschmann präsentierte sich gestern Abend den Fernsehkameras. Keine Spur von Stress und Anspannung, wie noch vor dreieinhalb Wochen bei der Veranstaltung unserer Zeitung im virtuellen Wahlstudio im K3N spürbar. 38,7 Prozent – für Kretschmann ein Traumergebnis im Wahlkreis Nürtingen. Mit langem Atem, viel Ausdauer und Kontinuität hat er in all den Jahren das Feld von hinten aufgerollt. 15 Jahre ist es her – 2006 holte Jörg Döpper für die CDU mit 41,1 Prozent noch das Direktmandat. Der Grüne Winfried Kretschmann war damals mit 13,7 Prozent noch an vierter Stelle hinter SPD und FDP. Fünf Jahre später, 2011, ging Thaddäus Kunzmann als Nachfolger von Jörg Döpper ins Rennen um das Direktmandat. Mit 39,7 Prozent gelang dem Christdemokraten der Einzug ins Landesparlament. Der Erfolg währte aber nur eine Wahlperiode lang. 2016 war das Jahr der Grünen. Kretschmann holte erstmals mit 34,8 Prozent der Stimmen das Direktmandat im Wahlkreis Nürtingen.

Ein Kommentar von Anneliese Lieb
Ein Kommentar von Anneliese Lieb

Am gestrigen Sonntag setzten die Wähler noch eins drauf. Mit 38,7 Prozent kommt der grüne Spitzenkandidat in seinem Wahlkreis fast an das CDU-Wahlergebnis von 2011 heran. Wie sich die Zeiten ändern.


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