Region

Abgeordnete im Landkreis Esslingen sind schockiert über Evakuierung in Kabul

18.08.2021 05:30, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nachdem die Taliban die afghanische Hauptstadt Kabul am Sonntag kampflos eingenommen hatten, verliefen erste Evakuierungsversuche der Bundeswehr eher schlecht. Wir baten die Abgeordneten im Landkreis Esslingen um ihre Stellungnahmen.

Mit einem A400M-Transportflugzeug wie hier abgebildet will die Bundeswehr Deutsche und afghanische Helfer aus Kabul evakuieren. Foto: Adobe Stock/Pascal Fassbender
Mit einem A400M-Transportflugzeug wie hier abgebildet will die Bundeswehr Deutsche und afghanische Helfer aus Kabul evakuieren. Foto: Adobe Stock/Pascal Fassbender

„Wir nehmen alles mit, was vom Platz her in unsere Flugzeuge passt“, sagte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer gestern. Das hat am Montag nicht funktioniert. Laut der Nachrichtenagentur dpa flog das A400M-Transportflugzeug, in das normalerweise 116 Soldaten samt Ausrüstung hineinpassen, gerade mal sieben Personen außer Landes. In den sozialen Medien ist die Empörung groß. Vor allem auch, weil die USA am Montag 640 Afghanen in einem einzigen Evakuierungsflug nach Doha/Katar ausgeflogen hatten. Noch im Juni hatten die Grünen im Bundestag den Antrag gestellt, ein Gruppenverfahren zur „großzügigen Aufnahme afghanischer Ortskräfte“ einzuführen. Lediglich die Linken stimmten dem Antrag damals zu, CDU, CSU, SPD waren dagegen, die FDP enthielt sich. Eine Ablehnung „aus Prinzip“, also weil er von der Opposition kam, wie der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter selbstkritisch bemerkte.


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