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OB-Wahl Nürtingen: Matthias Ruckh ist der erste Bewerber

26.01.2019 00:00, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

OB-Wahl Nürtingen: CDU hält sich noch bedeckt und will sich erst Mitte Februar erklären

Seit heute ist es offiziell: Den Wolfschlüger Bürgermeister Matthias Ruckh zieht es zurück nach Nürtingen. Gestern veröffentlichte die Stadt die Stellenausschreibung für das Amt des Oberbürgermeisters. Und heute hat der Diplom-Verwaltungswirt seine Bewerbung abgegeben. Und wer bewirbt sich sonst noch? Die Nürtinger CDU hält sich noch bedeckt.

Wer reiht sich als nächster Oberbürgermeister in die Galerie der Nürtinger Rathauschefs seit 1945 ein? Bis 9. April läuft die Bewerbungsfrist für die Nürtinger OB-Wahl.  Foto: Holzwarth
Wer reiht sich als nächster Oberbürgermeister in die Galerie der Nürtinger Rathauschefs seit 1945 ein? Bis 9. April läuft die Bewerbungsfrist für die Nürtinger OB-Wahl. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Schon vor Weihnachten hat Matthias Ruckh signalisiert, dass er Interesse am Amt des Nürtinger Oberbürgermeisters in seiner Heimatstadt hat. Was reizt ihn an dieser verantwortungsvollen Position? Nach dem Studium zum Diplom-Verwaltungswirt sammelte er als Ortsvorsteher von Raidwangen und Reudern und seit acht Jahren als Bürgermeister von Wolfschlugen Erfahrung. „Ich habe den Verwaltungsberuf von der Pike auf gelernt“, schreibt er in einer Pressemitteilung. „In allen kommunalpolitischen Bereichen, Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, Leitung der Gesamtverwaltung, Sporthallenneubau, Kindergärten und Schulen, Ärztehaus mit Seniorenwohnen, konnte ich so wertvolle Erfahrungen sammeln.“ Nürtingen, mit allen seinen Stadtteilen und Ortschaften, ist für ihn eine Stadt mit aufgeschlossenen und aktiven Menschen, vielseitigen Bildungseinrichtungen von der Kita bis zur Hochschule, einem lebendigen Vereinsleben, aktiven Kirchen und einer starken Wirtschaft. Bei den Projekten der kommenden Jahre sieht Matthias Ruckh ein spannendes Entwicklungspotenzial zwischen innovativem Wollen und finanziellem Können. Dieser großen Herausforderung werde er sich aus Überzeugung, mit klaren Werten und ganzer Kraft gerne stellen. „Mittendrin – statt nur dabei“ lautet seine Devise. Der 48-Jährige ist evangelisch, verheiratet mit Kirsten geborene Henzler und wohnt im Nürtinger Stadtteil Raidwangen. „Meine Frau und unsere fünf Söhne sind in Nürtingen geboren und aufgewachsen, sie unterstützen meine Kandidatur als Oberbürgermeister“, sagt Ruckh. „Meine Frau und ich sind eng mit den Vereinen verbunden, bringen uns gerne mit ein und fühlen uns wohl auf Veranstaltungen und Festen im direkten Kontakt mit vielen Menschen.“ Die Bürgerinnen und Bürger in Nürtingen, sagt Matthias Ruck, habe er stets interessiert und offen erlebt, „sie informieren sich und bringen sich ein“. Dies würde er im Falle seiner Wahl respektieren und fördern. Als parteiloser und unabhängiger Kandidat werde er auch Einzelmeinungen ernst nehmen. Für ihn gelte: Miteinander reden – gemeinsam handeln. Im Gemeinderat suche er den fraktionsübergreifenden Dialog, sachorientiert, offen und strukturiert. Das schaffe Vertrauen und Transparenz.


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