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Nürtingen

Wörth-Areal wirft weitere Fragen auf

12.01.2013 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Reaktionen bei Gemeinderäten von „bekannt“ bis „überrascht“

Mit ihrer Information, die bestehenden Gebäude auf dem Wörth-Areal stünden in absehbarer Zeit nicht zum Verkauf, hat die Nürtinger Gemeinderatsfraktion der Grünen die Diskussion um die geplante zweireihige Bebauung wieder entfacht. Die Reaktionen von Gemeinderäten dazu sind unterschiedlich.

NÜRTINGEN. Die Nürtinger Grünen und das Forum Wörth berufen sich auf jüngere Gespräche mit den Eigentümern der bestehenden Gebäude. Wenn diese nicht verkaufen wollten, sei die Barrierefreiheit innerhalb des beschlossenen, zwei Hektar großen Baugebiets nicht mehr gewährleistet.

Tatsächlich befänden sich die bestehenden Gebäude dann genau zwischen den geplanten Baukörpern, deren Eingangsfußbodenhöhe unter anderem aus Gründen des Hochwasserschutzes im Laufe des Bebauungsplanverfahrens höhergelegt wurde. Zwischen den Eingangshöhen der bestehenden Gebäude und der links und rechts noch möglichen Bebauung läge dann ein Höhenunterschied von circa 1,80 Metern, der nicht mit Rampen überbrückt werden könnte, um noch als barrierefrei zu gelten, so Vertreter des Forums Wörth. Möglich wäre nur noch eine zergliederte Bebauung, die städtebaulich keinen Sinn mache, so die Grünen.

Dossier: Wörth-Areal

Mehr Informationen zum Thema haben wir zusammengestellt in unserem <link 132>Dossier ...</link>

Mehr Informationen zum Thema haben wir zusammengestellt in unserem Dossier ...

Auf unsere gestrige Nachfrage sagte Dr. Otto Unger, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, dazu: „Es war von Vornherein klar, dass man in drei Bauabschnitten plant, wenn man nicht Zugriff auf die gesamte Fläche hat.“ Unger räumt zum geplanten barrierefreien Zugang vom Museumsplatz ein, dass seine Fraktion mit den bisherigen Plänen nicht einverstanden sei. Zum Problem der Barrierefreiheit innerhalb des Geländes könne er nichts sagen, er müsse sich auf die Planer verlassen. Unger lässt aber auch durchblicken, dass er sich von der Stadt generell, nicht nur bei diesem Projekt, eine bessere Informationspolitik wünsche.


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