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Nürtingen

Hochwasserschutz hat Priorität

13.11.2017 00:00, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kontroverse Diskussion mit Planern und Vertretern des Regierungspräsidiums bei der Bürgerinformation im Panoramasaal

Eine Stadt am Fluss muss sich vor Hochwasser schützen. Daran dürften auch Bürger, die in sicheren Gebieten weit weg vom Neckar wohnen, keinen Zweifel haben. Strittig ist bei den Nürtingern allerdings die Frage, wie hoch die Mauern sein müssen und ob Investitionen in Höhe von 24 Millionen Euro notwendig sind – wie die Diskussion bei der Bürgerinformation zeigte .

Die Regenfälle in den zurückliegenden Tagen haben das Wasser im Neckar schon wieder anschwellen lassen. Um die Gefahren eines möglichen Jahrhunderthochwassers zu bannen, müssen in Nürtingen in den nächsten Jahren dringend Deiche und Mauern erhöht werden. 26 Millionen Euro Investitionen stehen im Raum.  Foto: Lieb
Die Regenfälle in den zurückliegenden Tagen haben das Wasser im Neckar schon wieder anschwellen lassen. Um die Gefahren eines möglichen Jahrhunderthochwassers zu bannen, müssen in Nürtingen in den nächsten Jahren dringend Deiche und Mauern erhöht werden. 26 Millionen Euro Investitionen stehen im Raum. Foto: Lieb

NÜRTINGEN. Hochwasserschutz hat nach den Katastrophen in den letzten Jahren landes- und bundesweit eine höhere Priorität erreicht. „Auch kleinere Flüsse haben größere Ereignisse provoziert und hohe Schäden angerichtet“, sagte Oberbürgermeister Heirich am Freitagabend bei der Bürgerinformation im Panoramasaal im K3N. Weil die allgemeinen Wetterveränderungen darauf hindeuten würden, dass solche Ereignisse öfter vorkommen, könne auch die Stadt nicht länger zuwarten. Der Gemeinderat wolle die Schutzmaßnahmen zügig umsetzen, so Heirich vor etwa 60 Besuchern.


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