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Nürtingen

Umweltschutz kontra Wassereinleitung

18.11.2015 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Karl-Heinz Frey vom Landesnaturschutzverband kritisiert Regenüberlauf an der Teufelsklinge: „Zu viel und zu verunreinigtes Wasser“

Über den Regenüberlauf an der Teufelsklinge beim Nürtinger Stadtteil Hardt wird zu häufig zu viel Wasser in Oberflächengewässer eingeleitet, das zudem noch häusliche und gewerbliche Abwässer mit sich führt. So lautet der Einwand, den der Arbeitskreis Esslingen des Landesnaturschutzverbands (LNV) nun schriftlich an das Regierungspräsidium Stuttgart adressiert hat.

Bei Starkregen rauscht an dieser Stelle das Wasser durch die Teufelsklinge, das mit großen Steinen nun verlangsamt werden soll. Foto: Holzwarth
Bei Starkregen rauscht an dieser Stelle das Wasser durch die Teufelsklinge, das mit großen Steinen nun verlangsamt werden soll. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Karl-Heinz Frey vertritt den LNV in dieser Sache und moniert, dass der Missstand seit mindestens zwölf Jahren hätte behoben werden müssen. Die beanstandete Einleitung rührt vor allem aus der Nachbargemeinde Wolfschlugen, die Verantwortung dafür wird jedoch der Stadt Nürtingen zugeschrieben. Aus dem Jahr 1971 existiert eine schriftliche Vereinbarung zwischen dem seinerzeit noch nicht eingemeindeten Stadtteil Hardt und Wolfschlugen, laut der die Entsorgung eines Teils des in Wolfschlugen anfallenden Wassers übernommen wird.


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