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Regenüberlauf wird zum Fall für die EU

14.09.2016 00:00, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Teufelsbrückeninitiative kritisiert die Zerstörung des Naturdenkmals Teufelsklinge durch zu viel Wassereinleitung

Der Regenüberlauf RÜ 10.3 bei Hardt wird womöglich bald ein deutschlandweiter Präzedenzfall: Der Naturschützer Karl-Heinz Frey plant, die EU-Kommission anzurufen, wenn nicht bald etwas dagegen getan wird, dass durch den Überlauf mit Fäkalien verschmutztes Wasser in die Teufelsklinge gelangt und das Naturdenkmal gefährdet.

Die Klopapierreste zeugen von der Einleitung ungeklärter Abwässer über den Regenüberlauf in die Teufelsklinge.  Foto: privat
Die Klopapierreste zeugen von der Einleitung ungeklärter Abwässer über den Regenüberlauf in die Teufelsklinge. Foto: privat

NT-HARDT. Ein Regenüberlauf springt an, wenn es zu stark regnet und die Kanalisation überlastet ist. Dann fließen die Abwässer nicht mehr in die Kläranlage, sondern zusammen mit dem Regenwasser direkt in Seen und Flüsse. Ein Mischverhältnis von eins zu sieben werde dabei als vertretbar angesehen, sagt Karl-Heinz Frey. Wie das aussehen kann, zeigen Klopapierreste in den Ästen der Bäume und in den Fanggittern.


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